23. September
Hl. Pio von Pietrelcina
Mittwoch, 25. Woche im Jahreskreis
Hl. Pio von Pietrelcina, besser bekannt als Padre Pio, war ein italienischer Kapuzinerpater, der für seine tiefe Spiritualität und außergewöhnliche Frömmigkeit weithin verehrt wird. Geboren am Ende des 19. Jahrhunderts in Süditalien, trat er schon früh in den Kapuzinerorden ein und widmete sich einem intensiven Leben des Gebets, der Buße und der geistlichen Begleitung. Berühmt wurde Padre Pio vor allem wegen der Stigmata, den Wundmalen Christi, die er nach Zeugenaussagen Jahrzehnte trug – ein Phänomen, das von der Kirche sowohl bewundert als auch aus wissenschaftlicher Vorsicht untersucht wurde. Neben den Stigmata war er auch für seine besondere Gabe der Versöhnung im Beichtsakrament bekannt: Menschen aus aller Welt kamen, um sich von ihm geistlich beraten und ihre Sünden vergeben zu lassen. Durch sein einfaches, gütiges Wesen, seine Demut und Nächstenliebe wurde er für viele zum Vorbild christlicher Nachfolge. Die Kirche ehrt ihn, weil er durch ein Leben im Dienst am Nächsten, die Liebe zu Christus und die Leidensbereitschaft das Evangelium glaubwürdig bezeugte. Die Verehrung Padre Pios ist geprägt von vielen Berichten über Gebetserhörungen und geistliche Früchte, die aus seiner Fürsprache entsprungen sind. Bis heute strömen Pilger nach San Giovanni Rotondo, wo er wirkte und begraben liegt, um seine Nähe im Gebet zu suchen.
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Fragen zu Hl. Pio von Pietrelcina (Novus Ordo Missae)
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
LesungPr 30, 5-9
Jedes Wort Gottes ist im Feuer geprüft;
er ist ein Schild für alle, die bei ihm Zuflucht suchen.
Füge seinen Worten nichts hinzu:
er würde dich als Lügner tadeln.
Herr, ich habe nur zwei Bitten an dich,
verweigere sie mir nicht, bevor ich sterbe!
Halte Lüge und Falschheit fern von mir,
gib mir weder Armut noch Reichtum,
sondern gewähre mir meinen Anteil an Brot.
Denn im Überfluss könnte ich dich verleugnen
und sagen: „Wer ist der Herr?“
Oder in der Not könnte ich zum Dieb werden
und den Namen meines Gottes entehren!
– Wort des Herrn.
PsalmPs 118 (119), 29.72, 89.101, 104.163
Wende mich ab von dem Weg der Lüge,
schenk mir die Gnade deines Gesetzes.
Mein Glück ist das Gesetz aus deinem Mund,
mehr als ein Haufen Gold oder Silber.
Auf ewig steht dein Wort, Herr,
im Himmel fest.
von den Wegen des Bösen halte ich meine Füße fern,
dum auf dein Wort zu achten.
Deine Vorschriften haben mir Einsicht gegeben:
ich hasse jeden Weg der Lüge.
Ich hasse und verabscheue die Lüge;
dein Gesetz liebe ich.
EvangeliumLc 9, 1-6
In jener Zeit
rief Jesus die Zwölf zusammen;
er gab ihnen Macht und Vollmacht über alle Dämonen
und die Kraft, Krankheiten zu heilen;
er sandte sie aus, das Reich Gottes zu verkünden
und die Kranken zu heilen.
Er sagte zu ihnen:
„Nehmt nichts mit auf den Weg,
weder Stab, noch Tasche, noch Brot, noch Geld;
und habt jeder nur ein Hemd bei euch.
Wenn ihr in ein Haus aufgenommen werdet,
bleibt dort; von dort aus sollt ihr weiterziehen.
Wenn die Leute euch nicht aufnehmen,
verlasst die Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen ab:
das soll ein Zeugnis gegen sie sein.“
Sie machten sich auf den Weg
und zogen von Dorf zu Dorf,
verkündeten die Frohe Botschaft
und heilten überall Menschen.
– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org