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Der Heilige des Tages · 1. August

Hl. Alfons Maria von Liguori

Gedenktag

Samstag, 17. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Weiß


Der heilige Alfons Maria von Liguori wurde im 18. Jahrhundert in Italien geboren und gilt als einer der bedeutendsten Moraltheologen der katholischen Kirche. Er war zunächst Jurist, bevor er Priester wurde und 1732 die Kongregation des allerheiligsten Erlösers (Redemptoristen) gründete. Ziel seines Ordens war es, Menschen am Rand der Gesellschaft das Evangelium zu verkünden und vor allem die Armen in ihrem Glaubensleben zu unterstützen. Alfons zeichnete sich durch seine tiefe Frömmigkeit, pastorale Sensibilität und seine zahlreichen theologischen Werke aus, darunter das berühmte Werk 'Theologia Moralis'. Er setzte sich besonders für eine ausgewogene, barmherzige Morallehre ein, die weder rigoros noch lax war, sondern dem Menschen in seiner Schwäche gerecht wurde. 1762 wurde er Bischof von Sant’Agata dei Goti und widmete sich dort dem geistlichen und sozialen Wohl seiner Diözese. Bis heute wird Alfons als Patron der Beichtväter und Moraltheologen verehrt. Die Kirche feiert seinen Gedenktag, um an sein unermüdliches Wirken, seine Verteidigung der Barmherzigkeit Gottes und seinen Beitrag zur Entwicklung der Theologie zu erinnern.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Wirklich, der Herr hat mich zu euch gesandt, alle diese Worte zu verkünden » — Jr 26, 11-16.24

In jenen Tagen
    sprachen die Priester und Propheten
zu den Fürsten und dem ganzen Volk:
«Dieser Mann verdient den Tod,
den er hat gegen diese Stadt prophezeit;
ihr habt es mit eigenen Ohren gehört.»
    Jeremia aber sprach seinerseits zu allen Fürsten und dem ganzen Volk:
«Der Herr hat mich gesandt, um gegen dieses Haus und gegen diese Stadt zu prophezeien
und all die Worte zu sagen, die ihr gehört habt.
    Und nun bessert euren Wandel und eure Taten,
hört auf die Stimme des Herrn, eures Gottes;
dann wird er das Unheil zurücknehmen, das er gegen euch angedroht hat.
    Was mich betrifft, so bin ich in eurer Hand,
tut mit mir, was euch gut und recht erscheint.
    Doch sollt ihr wissen: Wenn ihr mich tötet,
lädt ihr unschuldiges Blut auf euch,
auf diese Stadt und ihre Einwohner.
Denn wahrhaftig, der Herr
hat mich zu euch gesandt, alle diese Worte zu verkünden,
damit ihr sie hört.»
Da sagten die Fürsten und das ganze Volk
zu den Priestern und Propheten:
«Dieser Mann verdient nicht den Tod,
den er hat im Namen des Herrn, unseres Gottes,
zu uns gesprochen.»
Da Ahikams, des Sohnes Schafans, Schutz für Jeremia sichergestellt war,
entrann er der Hand derer, die ihn töten wollten.

            – Wort des Herrn.

Ps 68 (69), 15, 16, 30-31, 33-34

Rette mich aus dem Schlamm,
sonst versinke ich:
lass mich meine Hasser entkommen,
dem Abgrund der Wasser.

Nicht sollen mich die Fluten überströmen,
nicht möge der Abgrund mich verschlingen,
nicht schließe sich über mir
der Schlund des Brunnens.

Ich aber, gedemütigt und verwundet,
lass deine Rettung, Gott, mich aufrichten.
Ich will den Namen Gottes mit einem Lied preisen,
will ihn groß machen und ihm danken.

Die Armen sehen es und freuen sich:
«Leben und Freude euch, die ihr Gott sucht!»
Denn der Herr hört auf die Bedürftigen,
er vergisst die Seinen im Gefängnis nicht.

« Herodes sandte und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. Die Jünger des Johannes berichteten Jesus davon » — Mt 14, 1-12

In jener Zeit
erfuhr Herodes, der in Galiläa herrschte,
von dem Ruhm Jesu
    und sagte zu seinen Dienern:
«Das ist Johannes der Täufer;
er ist von den Toten auferstanden,
deshalb wirken die Wunderkräfte durch ihn.»
    Denn Herodes hatte Johannes gefangen nehmen,
fesseln und ins Gefängnis werfen lassen.
Dies geschah wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus.
    Johannes hatte nämlich zu ihm gesagt:
«Du hast kein Recht, sie zur Frau zu haben.»
    Herodes wollte ihn töten,
hatte aber Angst vor der Menge,
weil diese ihn für einen Propheten hielt.

    Als aber der Geburtstag des Herodes begangen wurde,
tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen
und sie gefiel Herodes.
    Deshalb schwor er ihr feierlich,
ihr zu geben, was sie verlangte.
    Von ihrer Mutter angestiftet, sagte sie:
«Gib mir hier auf einer Schale
das Haupt Johannes des Täufers.»
    Der König wurde traurig;
aber wegen seines Eides und der Gäste
befahl er, es ihr zu geben.
    Er sandte Menschen und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten.
    Das Haupt wurde auf einer Schale gebracht
und dem Mädchen übergeben,
die es ihrer Mutter brachte.
    Da kamen die Jünger des Johannes, nahmen seinen Leichnam
und bestatteten ihn;
dann gingen sie und berichteten Jesus davon.

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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