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12. September

Liturgische Farbe : Grün

Der Heilige Name Mariens

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 23. Woche im Jahreskreis

Afrika : Hl. Marcellinus, Märtyrer. Nichtgebotener Gedenktag


Das Fest des Heiligen Namens Mariens wird in der katholischen Kirche als Ausdruck besonderer Verehrung der Mutter Jesu gefeiert. Der genaue Ursprung des Festes ist nicht eindeutig geklärt, seine Förderung im Abendland wird aber häufig mit der Entstehung marianischer Frömmigkeitsbewegungen im Mittelalter und mit historischen Ereignissen wie der Befreiung Wiens von den Osmanen im Jahr 1683 in Verbindung gebracht. Das Fest lädt die Gläubigen ein, sich an die Bedeutung und Kraft des Namens Maria zu erinnern – ein Name, der für Güte, Fürsprache und Trost steht. Die Kirche betont, dass Marias Name – ebenso wie sie selbst – auf Jesus Christus hinweist, dem sie ihr Leben vollkommen weiht und dient.

Maria wird im christlichen Denken nicht nur als Mutter Christi, sondern auch als liebevolle Mutter der Gläubigen gesehen. Die Anrufung ihres Namens gilt seit Jahrhunderten als Quelle des Trostes und der Hoffnung in Not und Gefahr; viele Gebete und Lieder bezeugen, wie sehr Christen aller Epochen auf ihre Fürsprache vertraut haben. Die Feier des Namens Mariens erinnert daran, dass die Nachfolge Christi auch in Vertrautheit und Liebe zur Gottesmutter geschehen kann. Im Gottesdienst am heutigen Tag wird gebetet, dass wir durch Marias Namen immer wieder zu ihrem Sohn Jesus Christus hingeführt werden – in Zuversicht, dass ihre Gegenwart uns beschützt und stärkt.

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Regionale Besonderheiten

  • AfrikaHl. Marcellinus, Märtyrer. Nichtgebotener Gedenktag

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung1 Co 10, 14-22

Meine Geliebten,
flieht den Götzendienst.
    Ich spreche zu euch wie zu vernünftigen Menschen;
urteilt selbst über das, was ich sage.
    Der Kelch des Segens, den wir segnen,
ist er nicht die Gemeinschaft mit dem Blut Christi?
Das Brot, das wir brechen,
ist es nicht die Gemeinschaft mit dem Leib Christi?
    Weil es nur ein Brot gibt,
ist die Menge, die wir sind, ein einziger Leib,
denn wir alle haben teil an dem einen Brot.
    Schaut auf das, was bei den Israeliten geschieht:
diejenigen, die von den Opfertieren essen, die auf dem Altar Gottes dargebracht werden,
sind sie nicht in Gemeinschaft mit ihm?
    Ich behaupte nicht,
dass das Fleisch, das den Götzen geopfert wird, oder die Götzen selbst
irgendetwas bedeuten.
    Aber ich sage, dass die Opfer der Heiden
den Dämonen dargebracht werden und nicht Gott;
und ich will nicht, dass ihr Gemeinschaft habt
mit den Dämonen.
    Ihr könnt nicht aus dem Kelch des Herrn trinken
und zugleich aus dem Kelch der Dämonen;
ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilhaben
und zugleich am Tisch der Dämonen.
    Wollen wir etwa den eifersüchtigen Zorn des Herrn herausfordern?
Sind wir etwa stärker als er?

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 115 (116b), 12-13, 17-18

Wie kann ich dem Herrn vergelten
all das Gute, das er mir getan hat?
Ich werde den Kelch des Heils erheben,
und den Namen des Herrn anrufen.

Ich werde dir das Opfer des Dankes darbringen,
und den Namen des Herrn anrufen.
Ich werde dem Herrn meine Gelübde erfüllen,
ja, vor seinem ganzen Volk.

EvangeliumLc 6, 43-49

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    « Ein guter Baum bringt keine schlechten Früchte hervor;
auch ein schlechter Baum bringt niemals gute Früchte.
    Jeder Baum erkennt man an seinen Früchten:
man pflückt keine Feigen von Dornen;
und man liest auch keine Trauben von Brombeersträuchern.
    Der gute Mensch holt das Gute
hervor aus dem Schatz seines guten Herzens;
und der böse Mensch holt das Böse hervor
aus seinem bösen Herzen;
denn wovon das Herz überfließt,
davon spricht der Mund.

    Warum nennt ihr mich: “Herr! Herr!”,
und tut nicht, was ich sage?
    Jeder, der zu mir kommt,
meine Worte hört und sie befolgt,
ich will euch zeigen, wem er gleicht.
    Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baut.
Er hat tief gegraben
und das Fundament auf Fels gebaut.
Als das Hochwasser kam,
riss der Strom an diesem Haus,
aber er konnte es nicht erschüttern,
weil es gut gebaut war.
    Wer aber hört
und nicht danach handelt,
gleicht einem Menschen, der sein Haus
auf bloßem Boden ohne Fundament gebaut hat.
Der Strom riss daran,
und sofort fiel es ein;
der Einsturz dieses Hauses war vollständig. »

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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