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11. September

Liturgische Farbe : Grün

Freitag, 23. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Der 11. September 2026 ist ein ganz gewöhnlicher Freitag in der Zeit im Jahreskreis, der sogenannten "feria". In der katholischen Liturgie bezeichnet "feria" einen Werktag, an dem kein verpflichtendes Hochfest, Fest oder Gedenktag eines bestimmten Heiligen gefeiert wird. Während vieler Tage im Kirchenjahr sind solche Wochentage Gelegenheiten zur stillen Betrachtung und zum persönlichen Gebet. Die Lesungen der Messe sind dem fortlaufenden Ablauf des Kirchenjahres zugeordnet und richten sich nach dem Leseplan.

In der Zeit im Jahreskreis lenkt die Kirche unseren Blick besonders auf das alltägliche Leben und die ständige Gegenwart Gottes. Diese Tage laden dazu ein, die Botschaft Christi im gewöhnlichen Alltag zu entdecken und zu leben. Sie erinnern daran, dass Heiligkeit nicht nur in außergewöhnlichen Ereignissen, sondern gerade auch in den kleinen, alltäglichen Handlungen gesucht werden kann. Das grüne Parament symbolisiert Hoffnung und Wachstum – Zeichen dafür, dass auch unser geistliches Leben sich beständig weiterentwickeln soll.

Obwohl an "feria"-Tagen keine spezielle Heiligenfigur im Mittelpunkt steht, sieht die Kirche in diesen Tagen eine wichtige Gelegenheit zur Vertiefung des eigenen Glaubens. Für Gläubige kann dies eine Einladung sein, Stille und Gebet in den Alltag einzubauen oder die Tageslesungen als Inspiration für den eigenen Glaubensweg zu nehmen.

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Fragen zu Freitag, 23. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung1 Co 9, 16-19.22-27

Brüder,
    das Evangelium zu verkünden,
ist für mich kein Grund zum Stolz,
es ist eine Notwendigkeit, die mir auferlegt ist.
Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige!
    Natürlich, wenn ich es aus eigenem Antrieb tue,
verdiene ich einen Lohn.
Aber tue ich es nicht aus eigenem Willen,
ist es eine Aufgabe, die mir anvertraut wurde.
    Was ist also mein Lohn?
Dass ich das Evangelium verkünde, ohne einen materiellen Vorteil zu suchen,
und ohne meine Rechte als Verkünder des Evangeliums in Anspruch zu nehmen.
    Ja, frei gegenüber allen,
habe ich mich zum Sklaven aller gemacht,
um möglichst viele zu gewinnen.
    Mit den Schwachen bin ich schwach geworden,
um die Schwachen zu gewinnen.
Ich bin allen alles geworden,
um auf jeden Fall einige zu retten.
    Und dies alles tue ich um des Evangeliums willen,
um auch ich Anteil daran zu haben.

    Ihr wisst doch, dass im Stadion
alle Läufer am Wettlauf teilnehmen,
aber nur einer erhält den Preis.
Lauft also so, dass ihr ihn erlangt.
    Jeder Wettkämpfer übt strenge Selbstdisziplin;
sie tun es, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen,
wir aber einen unvergänglichen.
    Ich für meinen Teil laufe aber nicht ziellos;
wenn ich kämpfe, schlage ich nicht in die Luft.
    Vielmehr beherrsche und bezwinge ich meinen Körper,
und mache ihn zu meinem Sklaven,
damit ich nicht, nachdem ich anderen das Evangelium gepredigt habe,
selbst disqualifiziert werde.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 83 (84), 3, 4, 5-6, 12

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach den Vorhöfen des Herrn;
mein Herz und mein Fleisch jauchzen laut
zu dem lebendigen Gott!

Sogar der Vogel hat ein Haus gefunden,
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen:
deine Altäre, Herr der Heerscharen,
mein König und mein Gott!

Selig, die in deinem Haus wohnen:
sie preisen dich allezeit!
Selig die Menschen, die in dir ihre Stärke finden:
für sie sind Wege in ihrem Herzen!

Der Herr, Gott, ist Sonne und Schild;
der Herr schenkt Gnade und Herrlichkeit.
Kein Glück versagt er denen,
die aufrichtig ihren Weg gehen.

EvangeliumLc 6, 39-42

In jener Zeit
    sprach Jesus in einem Gleichnis zu seinen Jüngern:
« Kann ein Blinder einen anderen Blinden führen?
Werden nicht beide in eine Grube fallen?
    Der Jünger steht nicht über dem Meister;
aber wenn er vollkommen ausgebildet ist,
wird jeder wie sein Meister sein.

    Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders,
aber den Balken in deinem eigenen Auge
siehst du nicht?
    Wie kannst du zu deinem Bruder sagen:
‚Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen‘,
während du selbst den Balken in deinem eigenen Auge nicht siehst?
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge heraus;
dann wirst du klar sehen,
um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu entfernen.»

           – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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