CatéGPT

13. November

Liturgische Farbe : Grün

Freitag, 32. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Am 13. November wird im liturgischen Kalender der sogenannten "feriale Tag" begangen, was bedeutet, dass kein besonderes Heiligenfest oder großes Hochfest gefeiert wird. Die Kirche nennt solche Tage einfach "Werktage", an denen die liturgischen Texte aus dem fortlaufenden Tageslesungszyklus stammen. In der 32. Woche im Jahreskreis, in der wir uns jetzt befinden, liegt der Fokus besonders auf dem alltäglichen christlichen Leben, dem Wachstum im Glauben und dem Hören auf das Wort Gottes. Es handelt sich um eine wertvolle Zeit, in der Gläubige eingeladen werden, das Evangelium im Alltag zu leben und auf den Herrn zu vertrauen.

Traditionell nutzt die Kirche diese gewöhnlichen Tage, um die Grundlagen des christlichen Glaubens zu vertiefen und Raum für persönliche Betrachtung und Gebet zu schaffen. Oft stellen die Schriftlesungen dieser Tage Themen wie Wachsamkeit, Hoffnung und Nachfolge in den Mittelpunkt. Auch wenn keine spezifische Figur geehrt wird, lädt uns der feriale Tag dazu ein, an der Heiligkeit in unserem gewöhnlichen Leben festzuhalten und das Gebet als festen Bestandteil des Tages zu betrachten. Gerade weil diese Tage äußerlich „gewöhnlich“ erscheinen, bieten sie eine besondere Gelegenheit, Gott im Alltag noch bewusster zu suchen und zu finden.

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Fragen zu Freitag, 32. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung2 Jn 1a. 4-9

Ich, der Alte,
an die auserwählte Herrin Gottes und an ihre Kinder,
die ich in Wahrheit liebe.
    Ich habe mich sehr gefreut, einige deiner Kinder zu finden,
die in der Wahrheit wandeln,
gemäß dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.
    Und nun, auserwählte Herrin, richte ich eine Bitte an dich:
Lasst uns einander lieben.
– Was ich dir hier schreibe, ist kein neues Gebot,
es gilt seit Anfang an.
    Die Liebe aber besteht darin, dass wir nach seinen Geboten leben.
Dies ist das Gebot, nach dem ihr wandeln sollt,
wie ihr es von Anfang an gelernt habt.
    Viele Betrüger sind in die Welt hinausgegangen,
sie weigern sich zu bekennen,
dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist;
wer so handelt, ist der Betrüger und der Antichrist.
    Gebt auf euch Acht,
damit ihr nicht die Frucht unserer Arbeit verliert,
sondern damit ihr euren Lohn vollkommen empfangt.
    Wer darüber hinausgeht
und nicht bei der Lehre Christi bleibt,
der hat keinen Anteil an Gott.
Wer aber bei dieser Lehre bleibt,
der bleibt beim Vater und beim Sohn.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 118 (119), 1-2, 10-11, 17-18

Selig, die im Weg der Vervollkommnung wandeln,
die leben nach dem Gesetz des Herrn!
Selig, die seine Vorschriften beachten;
sie suchen ihn mit ganzem Herzen!

Von ganzem Herzen suche ich dich;
hüte mich davor, von deinen Geboten abzuirren.
In meinem Herzen bewahre ich deine Verheißungen,
damit ich nicht gegen dich sündige.

Sei gut zu deinem Knecht, damit ich lebe,
dann will ich dein Wort beherzigen.
Öffne meine Augen,
damit ich die Wunder deiner Weisung schaue.

EvangeliumLc 17, 26-37

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    „Wie es in den Tagen des Noach geschah,
so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein.
    Man aß, man trank, man heiratete,
bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging
und die Flut kam und sie alle ums Leben brachte.
    Genauso war es in den Tagen des Lot:
man aß, man trank,
man kaufte, man verkaufte,
man pflanzte, man baute;
    doch an dem Tag, als Lot aus Sodom hinausging,
fiel Feuer und Schwefel vom Himmel
und vernichtete sie alle;
    so wird es auch an dem Tag sein,
an dem der Menschensohn sich offenbart.
    An jenem Tag, wer auf dem Dach ist
und seine Sachen im Haus hat,
soll nicht hinabsteigen, um sie zu holen;
und ebenso, wer auf dem Feld ist,
soll nicht zurückkehren.
    Erinnert euch an Lots Frau.
    Wer sein Leben zu bewahren sucht, wird es verlieren.
Wer es verliert, wird es bewahren.
    Ich sage euch:
In jener Nacht werden zwei in einem Bett liegen:
der eine wird aufgenommen, der andere zurückgelassen.
    Zwei Frauen werden gemeinsam Getreide mahlen:
die eine wird aufgenommen, die andere zurückgelassen.“
    Da fragten ihn die Jünger:
„Wo denn, Herr?“
Er antwortete ihnen:
„Wo der Leichnam ist,
dort werden sich auch die Geier versammeln.“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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