CatéGPT

14. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Kallistus I.

Nicht gebotener Gedenktag

Mittwoch, 28. Woche im Jahreskreis — Jahr II


Der heilige Kallistus I. war Bischof von Rom im frühen dritten Jahrhundert und einer der ersten Päpste, der als Märtyrer verehrt wird. Über sein frühes Leben ist nur wenig bekannt, und viele Einzelheiten seines Lebens beruhen auf Legenden oder polemischen Schriften von Gegnern. Historisch bezeugt ist sein Pontifikat vermutlich von ca. 217 bis 222 n. Chr. Kallistus stammte Berichten zufolge aus bescheidenen Verhältnissen und war zunächst als Sklave tätig, bevor er als Diakon und später zum Papst gewählt wurde. Er trat besonders für die Barmherzigkeit und das Vergeben der schweren Sünden ein, was ihm bei manchen seiner Zeitgenossen Kritik einbrachte. Besonders im Konflikt mit dem Gelehrten Hippolyt von Rom zeigte sich, wie umstritten sein pastoraler Ansatz war. Unter seiner Leitung entstand die berühmte Kallistus-Katakombe, eine bedeutende Begräbnisstätte der römischen Christen.

Kallistus’ Martyrium ist nicht historisch gesichert, wird aber in der Tradition hochgehalten. Er soll während einer Christenverfolgung ums Leben gekommen sein. Die Kirche ehrt ihn wegen seines pastoralen Eifers, seines Verständnisses für Sünder und seiner Standhaftigkeit im Glauben. Sein Gedenktag lädt ein, über die Bedeutung von Versöhnung nachzudenken und die Barmherzigkeit Gottes zu betrachten, die immer größer ist als jede menschliche Schuld.

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Fragen zu Hl. Kallistus I. (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungGa 5, 18-25

Brüder,
wenn ihr euch vom Geist führen lasst,
seid ihr nicht dem Gesetz unterworfen.
Es ist bekannt, zu welchen Taten das Fleisch führt:
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit,
Eifersucht, Zornausbrüche, Intrigen, Spaltungen, Parteiungen,
Neid, Trunkenheit, Orgien
und andere solche Dinge.
Ich warne euch, wie ich es schon früher getan habe:
Diejenigen, die solche Dinge tun,
werden das Reich Gottes nicht erben.
Die Frucht des Geistes aber ist:
Liebe, Freude, Friede, Geduld,
Güte, Wohlwollen, Treue,
Sanftmut und Selbstbeherrschung.
In diesen Dingen greift das Gesetz nicht ein.
Diejenigen, die zu Christus Jesus gehören,
haben das Fleisch mit seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
Wenn der Geist uns das Leben gibt,
wollen wir dem Geist folgen.

– Wort des Herrn.

PsalmPs 1, 1-2, 3, 4.6

Glücklich der Mensch,
der nicht dem Rat der Frevler folgt,
der nicht auf dem Weg der Sünder geht,
und nicht sitzt bei den Spöttern,
sondern Gefallen hat am Gesetz des Herrn
und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht!

Er ist wie ein Baum,
gepflanzt an Wasserbächen,
der zur rechten Zeit Frucht bringt,
und dessen Laub niemals welkt;
alles, was er unternimmt, gedeiht.
So ergeht es nicht den Frevlern.

Sie sind wie Spreu,
die der Wind verweht.
Der Herr kennt den Weg der Gerechten,
aber der Weg der Frevler führt ins Verderben.

EvangeliumLc 11, 42-46

In jener Zeit sagte Jesus:
"Wehe euch, Pharisäer,
denn ihr zahlt den Zehnten
von allem im Garten,
wievon die Minze und die Raute,
und das Recht und die Liebe zu Gott übergeht ihr.
Das eine solltet ihr tun,
das andere aber nicht lassen.
Wehe euch, Pharisäer,
denn ihr liebt den ersten Sitz in den Synagogen
und die Begrüßungen auf den öffentlichen Plätzen.
Wehe euch,
denn ihr seid wie Gräber, die man nicht erkennt,
über die die Menschen laufen, ohne es zu wissen."

Da ergriff ein Gesetzeslehrer das Wort und sagte zu ihm:
"Meister, mit diesen Worten beleidigst du auch uns."
Jesus erwiderte:
"Auch euch, Gesetzeslehrer, wehe euch,
denn ihr ladet den Menschen
unausführbare Lasten auf,
und selbst rührt ihr diese Lasten nicht
mit einem einzigen Finger an."

– Loben wir das Wort Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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