16. Oktober
Hl. Hedwig
Freitag, 28. Woche im Jahreskreis — Jahr II
Kanada : Hl. Marie-Marguerite d’Youville, Ordensfrau
Die Hl. Hedwig von Schlesien, eine der bekanntesten Heiligen Mitteleuropas, lebte im 12. und 13. Jahrhundert und stammen aus einer angesehenen adligen Familie aus Bayern. Schon in jungen Jahren wurde sie mit Heinrich I., dem Herzog von Schlesien, verheiratet. Gemeinsam förderten sie die Christianisierung und Kultur ihres Landes und setzten sich intensiv für Arme und Notleidende ein. Nach dem Tod ihres Mannes zog sich Hedwig ins Zisterzienserinnenkloster in Trebnitz zurück, das sie selbst gegründet hatte. Sie blieb jedoch weiterhin mit ihrer Familie und der Bevölkerung verbunden und war bekannt für ihre tiefe Frömmigkeit, Bescheidenheit und ihre Sorge um Bedürftige.
Hedwigs Spiritualität zeichnete sich durch große Nächstenliebe, Bußfertigkeit und Demut aus. Sie strebte danach, im Sinne Christi zu handeln und das Evangelium im täglichen Leben umzusetzen. Viele verehrten sie bereits zu Lebzeiten als Heilige, besonders wegen ihrer großzügigen Almosen und ihrer Versöhnungsbereitschaft in Zeiten politischer Konflikte. Ihr Fest feiert die Kirche, um an ihre christliche Liebe, ihren Einsatz für Frieden und ihre Hingabe an Gott zu erinnern. Zudem gilt sie heute als Schutzpatronin Schlesiens und ein Vorbild für karitatives Handeln.
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Regionale Besonderheiten
- Kanada — Hl. Marie-Marguerite d’Youville, Ordensfrau
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
LesungEp 1, 11-14
Brüder,
in Christus sind wir
das besondere Eigentum Gottes geworden,
wir sind dazu vorherbestimmt worden
nach dem Plan dessen, der alles bewirkt, was er beschlossen hat:
er wollte, dass wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben,
wir, die wir von Anfang an auf Christus gehofft haben.
Auch ihr
habt, nachdem ihr das Wort der Wahrheit gehört habt,
das Evangelium eures Heiles,
und daran geglaubt habt,
das Siegel des Heiligen Geistes empfangen.
Und der Geist, von Gott verheißen,
ist ein erster Anteil an unserem Erbe,
auf die Erlösung hin, die wir erlangen werden,
zum Lob seiner Herrlichkeit.
– Wort des Herrn.
PsalmPs 32 (33), 1-2, 4-5, 12-13
Jubelt dem Herrn zu, ihr Gerechten!
Aufrichtigen gebührt das Lob!
Dankt dem Herrn mit der Zither,
spielt ihm auf der zehnsaitigen Harfe!
Ja, das Wort des Herrn ist gerecht,
treu ist er in allem, was er tut.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht;
die Erde ist erfüllt von seiner Güte.
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
wohl der Nation, die er zum Erbe erwählt hat!
Vom Himmel blickt der Herr herab:
er sieht alle Menschenkinder.
EvangeliumLc 12, 1-7
In jener Zeit,
als sich die Menge zu Tausenden versammelt hatte,
so sehr, dass sie einander drängten,
begann Jesus, zuerst zu seinen Jüngern zu sprechen:
"Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer,
das heißt vor ihrer Heuchelei.
Alles, was verhüllt ist, wird enthüllt werden,
und alles, was verborgen ist, wird bekannt werden.
Darum wird alles, was ihr im Dunkeln gesprochen habt,
im Licht gehört werden,
und was ihr ins Ohr gesagt habt, im hintersten Zimmer,
wird auf den Dächern verkündet werden.
Euch, meinen Freunden, sage ich:
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,
und danach nichts mehr tun können.
Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt:
Fürchtet den, der, nachdem er getötet hat,
die Macht hat, in die Hölle zu werfen.
Ja, ich sage euch, den sollt ihr fürchten.
Kauft man nicht fünf Spatzen für zwei Münzen?
Doch nicht einer von ihnen ist bei Gott vergessen.
Mehr noch, die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt.
Fürchtet euch nicht:
ihr seid mehr wert als eine ganze Menge Spatzen."
– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org