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18. November

Liturgische Farbe : Grün

Weihetag der Basiliken St. Peter und St. Paul

Nicht gebotener Gedenktag

Mittwoch, 33. Woche im Jahreskreis — Jahr II


Am 18. November feiert die katholische Kirche die Weihe der beiden großen Basiliken in Rom, die den heiligen Aposteln Petrus und Paulus geweiht sind. Diese beiden Kirchen stehen an den Stellen, an denen nach alter Überlieferung die Apostel Petrus und Paulus begraben wurden. Die Basilika St. Peter im Vatikan ist das geistliche Zentrum der katholischen Welt und gilt als größte Kirche der Christenheit. St. Paul vor den Mauern (San Paolo fuori le Mura) erinnert eindrucksvoll an das Wirken und das Martyrium des Völkerapostels Paulus. Sie sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern lebendige Symbole der Einheit und Apostolizität der Kirche.

Die Feier der Kirchweihe beider Basiliken unterstreicht die Bedeutung der Apostel Petrus und Paulus für den Glauben und das Leben der Kirche. Beide waren zentrale Figuren bei der Verbreitung des Evangeliums und haben durch ihren Glauben und ihr Martyrium die Fundamente der Kirche gelegt. Die Weihe der Basiliken fand in unterschiedlichen Jahrhunderten statt und ist durch historische Umbauten geprägt; dennoch blieb der liturgische Festtag im November beständig.

Dieses Fest lädt Katholiken weltweit ein, ihre geistige Verbundenheit mit den apostolischen Wurzeln Roms zu vertiefen und für die Kirche und ihren Auftrag zu beten. Am Weihetag erinnert die Kirche nicht nur an die Gebäude selbst, sondern auch an die lebendige Gemeinschaft, die sich dort und weltweit um den Glauben an Christus versammelt.

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Fragen zu Weihetag der Basiliken St. Peter und St. Paul (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungAp 4, 1-11

Ich, Johannes,
sah nach diesem folgendes:
und siehe, eine Tür war im Himmel geöffnet.
Und die Stimme, die ich gehört hatte,
die wie eine Posaune klang,
sprach zu mir und sagte:
„Komm herauf, und ich werde dir zeigen,
was danach geschehen muss.“

Sogleich geriet ich in den Geist.
Und siehe, ein Thron stand im Himmel,
und auf dem Thron saß jemand.
Der, der auf dem Thron saß,
glich dem Aussehen eines Jaspis- oder Karneolsteins;
um den Thron herum war ein Lichtschein,
wie ein Smaragd schimmernd.
Rings um diesen Thron standen vierundzwanzig Throne,
auf denen vierundzwanzig Älteste saßen,
in weißen Gewändern
und mit goldenen Kronen auf ihren Köpfen.
Vom Thron gingen Blitze aus,
Stimmen und Donner,
und sieben brennende Fackeln loderten vor dem Thron:
sie sind die sieben Geister Gottes.
Vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer,
so klar wie Kristall.
In der Mitte, um den Thron herum,
vier Lebewesen,
voller Augen nach vorne und hinten.
Das erste Lebewesen gleicht einem Löwen,
das zweite einem jungen Stier,
das dritte hat ein Gesicht wie ein Mensch,
das vierte gleicht einem fliegenden Adler.
Die vier Lebewesen haben je sechs Flügel,
über und über mit Augen bedeckt, außen und innen.
Tag und Nacht rufen sie ohne Unterlass:
„Heilig! Heilig! Heilig ist Gott, der Herr,
der Allherrscher,
der da war, der ist und der kommt.“

Und jedes Mal, wenn die Lebewesen Ehre,
Herrlichkeit und Dank darbringen
dem, der auf dem Thron sitzt,
der lebt in alle Ewigkeit,
fallen die vierundzwanzig Ältesten nieder
vor dem, der auf dem Thron sitzt,
sie werfen sich nieder
vor dem, der lebt in alle Ewigkeit;
sie werfen ihre Kronen vor den Thron
und sprechen:
„Würdig bist du, unser Herr und Gott,
Herrlichkeit, Ehre und Macht zu empfangen.
Du hast das All erschaffen;
durch deinen Willen
wurde es erschaffen und besteht.“

             – Wort des Herrn.

PsalmPs 150, 1-2, 3-4, 5-6

Lobt Gott in seinem heiligen Tempel,
lobt ihn in seiner mächtigen Feste;
lobt ihn für seine gewaltigen Taten,
lobt ihn seiner großen Herrlichkeit wegen!

Lobt ihn mit dem Klang des Horns,
lobt ihn mit Harfe und Zither;
lobt ihn mit Saitenspiel und Flöten,
lobt ihn mit Tanz und Trommel!

Lobt ihn mit schallenden Zimbeln,
lobt ihn mit klingenden Becken!
Alles, was lebt,
singe dem Herrn Lob!

EvangeliumLc 19, 11-28

In jener Zeit,
während man Jesus zuhörte,
fugte er ein Gleichnis hinzu:
er war nahe bei Jerusalem
und seine Zuhörer meinten, dass das Reich Gottes
sogleich unmittelbar erscheinen werde.
Da sagte er:
„Ein Mann von vornehmem Geschlecht
ging in ein fernes Land,
um die Königswürde zu empfangen und dann zurückzukehren.
Er rief zehn seiner Diener,
gab jedem eine Mine
und sagte zu ihnen:
‚Macht während meiner Abwesenheit gute Geschäfte.‘
Doch seine Mitbürger hassten ihn,
und sie entsandten eine Gesandtschaft hinter ihm her mit der Botschaft:
‚Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns herrscht.‘“

Als er nach dem Empfang der Königswürde zurückgekommen war,
ließ er die Diener rufen, denen er das Geld gegeben hatte,
um zu erfahren, was sie erwirtschaftet hatten.
Der Erste kam und sagte:
‚Herr, deine Mine hat zehn Minen eingebracht.‘
Der König sagte zu ihm:
‚Sehr gut, du guter Diener!
Weil du im Geringsten treu warst,
sollst du über zehn Städte herrschen.‘
Der Zweite kam und sagte:
‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingebracht.‘
Auch zu diesem sagte der König:
‚Auch du sollst über fünf Städte sein.‘
Der Letzte kam und sagte:
‚Herr, hier ist deine Mine;
ich habe sie in einem Tuch aufbewahrt.
Aus Angst vor dir,
den du bist ein strenger Mann,
du nimmst, was du nicht angelegt hast,
du erntest, was du nicht gesät hast.‘
Der König erwiderte ihm:
‚Ich werde dich nach deinen eigenen Worten richten,
du böser Diener!
Du wusstest, dass ich ein strenger Mann bin,
dass ich nehme, was ich nicht angelegt habe,
dass ich ernte, was ich nicht gesät habe;
warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht?
Dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten.‘
Und zu den Umstehenden sagte der König:
‚Nehmt ihm die Mine weg
und gebt sie dem, der die zehn Minen hat.‘
Sie sagten zu ihm:
‚Herr, er hat doch schon zehn!‘
– Ich sage euch:
Wer hat, dem wird gegeben;
wer aber nichts hat,
dem wird auch das genommen, was er hat.
Doch meine Feinde,
die nicht wollten, dass ich über sie herrsche,
bringt sie her und erschlagt sie vor mir.“

Nachdem Jesus das gesagt hatte,
ging er voran
um nach Jerusalem hinaufzuziehen.

             – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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