18. September
Freitag, 24. Woche im Jahreskreis
Afrika : Hl. Kornelius, Papst und Märtyrer · Luxemburg : Hl. Lambert, Bischof und Märtyrer
Der heutige Tag im liturgischen Kalender ist ein sogenannter "ferialer Tag" oder schlicht "Werktag" der 24. Woche im Jahreskreis. Dies bedeutet, dass kein spezielles Hochfest, Fest oder Gedenktag eines Heiligen gefeiert wird, sondern das gewöhnliche liturgische Leben im Mittelpunkt steht. Die Kirche nutzt diese Tage, um sich auf die fortlaufende Lesung der Heiligen Schrift zu konzentrieren und das tägliche christliche Leben zu vertiefen. Besonders während der Werktage des sogenannten "gewöhnlichen" Jahreskreises werden die Gläubigen eingeladen, das Evangelium auf das eigene Leben anzuwenden und Jesus auch im Alltäglichen nachzufolgen.
Die Lesungen dieser Tage schreiten in geordneter Folge fort und behandeln wesentliche Themen des Glaubens, der Moral und der Hoffnung. Gerade in diesen unspektakulären Tagen liegt eine besondere Einladung verborgen, im kleinen und unscheinbaren Alltag heilig zu werden. Jesus selbst ist den Alltagserfahrungen nicht ausgewichen und begegnet uns auch heute in den scheinbar gewöhnlichen Momenten unseres Lebens. So ruft uns die Kirche dazu auf, auch an einem gewöhnlichen Freitag achtsam zu sein für das Wirken Gottes und unser Gebet und Tun in die Nachfolge Christi zu stellen.
Auch wenn kein Heiliger heute ausdrücklich gefeiert wird, bleibt der Sinn solcher Tage die Vertiefung unserer Beziehung zu Gott und das stille, beharrliche Wachsen im Glauben – ein Weg, auf den uns viele Heilige durch ihr verborgenes Leben hingewiesen haben.
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Fragen zu Freitag, 24. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)
Regionale Besonderheiten
- Afrika — Hl. Kornelius, Papst und Märtyrer
- Luxemburg — Hl. Lambert, Bischof und Märtyrer
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
Lesung1 Co 15, 12-20
Brüder,
wir verkünden, dass Christus von den Toten auferstanden ist;
wie können dann einige von euch behaupten,
dass es keine Auferstehung der Toten gibt?
Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt,
ist auch Christus nicht auferstanden.
Und wenn Christus nicht auferstanden ist,
ist unsere Verkündigung ohne Inhalt,
euer Glaube auch ohne Inhalt;
und wir sind falsche Zeugen Gottes,
denn wir haben über Gott ausgesagt,
dass er Christus auferweckt hat,
während er ihn nicht auferweckt hat,
wenn wirklich die Toten nicht auferstehen.
Denn wenn die Toten nicht auferstehen,
ist auch Christus nicht auferstanden.
Und wenn Christus nicht auferstanden ist,
ist euer Glaube wertlos,
ihr seid noch in euren Sünden;
und so sind auch die verloren,
die im Glauben an Christus entschlafen sind.
Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben,
sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.
Aber nein! Christus ist von den Toten auferstanden,
er ist der Erstling der Entschlafenen.
– Wort des Herrn.
PsalmPs 16 (17), 1, 6-7, 8.15
Herr, höre das gerechte Anliegen!
Achte auf mein Flehen, nimm mein Gebet an:
meine Lippen sprechen keine Lüge.
Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich:
höre mich, achte auf meine Rede.
Zeige die Wunder deiner Gnade,
du rettest die vor dem Angreifer,
die bei dir Zuflucht suchen, an deiner Rechten.
Behüte mich wie den Augapfel,
birg mich im Schatten deiner Flügel.
Ich aber werde in deiner Gerechtigkeit dein Angesicht schauen:
beim Erwachen werde ich satt an deinem Anblick.
EvangeliumLc 8, 1-3
In jener Zeit
zog Jesus durch Städte und Dörfer,
verkündete und brachte die Frohe Botschaft vom Reich Gottes.
Die Zwölf begleiteten ihn,
ebenso einige Frauen,
die von Krankheiten und bösen Geistern geheilt worden waren:
Maria, genannt Magdalena,
von der sieben Dämonen ausgefahren waren,
Johanna, die Frau des Chuzas, eines Verwalters des Herodes,
Susanna und viele andere,
die ihnen mit ihrem Vermögen dienten.
– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org