CatéGPT

19. September

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Januar, Bischof und Märtyrer

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 24. Woche im Jahreskreis

Frankreich : Selige Jungfrau Maria von La Salette


Der heilige Januar (italienisch: San Gennaro) war im 3. und frühen 4. Jahrhundert Bischof von Benevent in Süditalien. Sein Leben liegt zum Teil im Dunkeln – wie bei vielen frühen Märtyrern sind die historischen Details nicht vollständig gesichert und enthalten legendäre Elemente. Fest steht, dass Januar in einer Zeit der Christenverfolgungen lebte, vermutlich unter Kaiser Diokletian. Einer festen Überlieferung zufolge wurde er zusammen mit Gefährten um das Jahr 305 als Märtyrer getötet – über die genauen Umstände gibt es jedoch verschiedene Berichte.

Bekannt ist der heilige Januar vor allem durch das jährlich wiederkehrende "Blutwunder von Neapel". Dabei verflüssigt sich eine als sein Blut überlieferte Substanz, die als Zeichen seiner Fürsprache und ein Zeugnis für die Gemeinschaft der Heiligen gedeutet wird. Seine Verehrung blieb im Raum Neapel bis heute besonders lebendig und zieht zum Festtag und bei besonderen Anlässen viele Gläubige und Pilger an. Für die katholische Kirche ist der heilige Januar ein bedeutendes Vorbild von Glaubensmut und standhaftem Bekenntnis in schweren Zeiten. Als Patron Neapels und Schutzheiliger in Gefahrensituationen ist er vielen Menschen bis heute nahe. Die liturgische Feier lädt dazu ein, Fürsprache zu erbitten und sich an der Treue der frühen Zeuginnen und Zeugen Christi zu orientieren.

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Regionale Besonderheiten

  • FrankreichSelige Jungfrau Maria von La Salette

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung1 Co 15, 35-37.42-49

Brüder,
jemand könnte sagen:
„Wie werden die Toten auferweckt?
Mit was für einem Körper kehren sie zurück?“
– Denke darüber nach!
Was du säst,
kann nicht lebendig werden, ohne zuerst zu sterben;
und was du säst,
ist nicht der Körper der Pflanze, die wachsen wird,
sondern nur ein einfaches Samenkorn:
von Weizen zum Beispiel, oder etwas anderem.
So ist es auch mit der Auferstehung der Toten.
Was als Vergängliches gesät wird,
wird als Unvergängliches auferweckt;
was als Unehrenhaftes gesät wird,
wird in Herrlichkeit auferweckt;
was als Schwaches gesät wird,
wird in Kraft auferweckt;
was als natürlicher Leib gesät wird,
wird als geistlicher Leib auferweckt;
denn wenn es einen natürlichen Leib gibt,
gibt es auch einen geistlichen Leib.

Die Schrift sagt:
Der erste Mensch, Adam,
wurde ein lebendiges Wesen;

der letzte Adam – Christus –
wurde der lebensspendende geistliche Mensch.
Zuerst kommt nicht das Geistliche,
sondern das Natürliche;
dann erst kommt das Geistliche.
Geformt aus Erde, ist der erste Mensch von der Erde;
der zweite Mensch aber kommt vom Himmel.
Wie Adam aus Erde ist,
so sind die Menschen aus Erde;
wie Christus aus dem Himmel ist,
so werden die Menschen himmlisch sein.
Und ebenso wie wir dem Bild
des Irdischen gleichen mussten,
so werden wir auch dem Bild
des Himmlischen gleichen.

– Wort des Herrn.

PsalmPs 55 (56), 4.5b.10, 11a.12, 13-14ab

An dem Tag, an dem ich Angst habe, vertraue ich auf dich.
Auf Gott vertraue ich:
Am Tag, an dem ich rufe, weichen meine Feinde zurück;
ich weiß es, Gott ist für mich.

Auf Gott, dessen Wort ich preise,
auf Gott vertraue ich:
Nichts erschreckt mich mehr!
Was können Menschen mir tun?

Mein Gott, ich will mein Versprechen halten,
ich bringe dir Dankopfer dar;
denn du hast mich vom Tod befreit
und bewahrst meine Füße vorm Fallen.

EvangeliumLc 8, 4-15

In jener Zeit,
als sich eine große Menschenmenge versammelte
und man aus jeder Stadt zu Jesus kam,
erzählte er ein Gleichnis:
„Ein Sämann ging hinaus, um seinen Samen zu säen;
und beim Säen fiel einiges auf den Weg.
Die Leute traten es nieder,
und die Vögel des Himmels fraßen alles auf.
Anderes fiel auf felsigen Boden,
es ging auf und verdorrte, weil es nicht genug Feuchtigkeit hatte.
Anderes fiel unter die Dornen,
und die Dornen wuchsen mit ihm und erstickten es.
Schließlich fiel anderes auf guten Boden,
es ging auf und brachte hundertfache Frucht.“
Während er dies sagte, rief er laut:
„Wer Ohren hat zu hören,
der höre!“

Seine Jünger fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeutet.
Er antwortete ihnen:
„Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen,
den anderen aber nur in Gleichnissen.
So wie geschrieben steht:
Sie schauen und sehen doch nicht,
sie hören und verstehen nicht.

Das ist die Bedeutung des Gleichnisses.
Der Same ist das Wort Gottes.
Es gibt jene, die am Weg sind:
sie haben gehört;
dann kommt der Teufel
und nimmt das Wort aus ihrem Herzen weg,
dum sie am Glauben und am Heil zu hindern.
Es gibt andere, die auf felsigem Boden sind:
wenn sie hören, nehmen sie das Wort mit Freude auf;
haben aber keine Wurzeln,
glauben nur eine Zeit lang
und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab.
Was unter die Dornen fiel,
dash sind die, die gehört haben,
aber die auf dem Weg durchs Leben
von Sorgen, Reichtum
und den Vergnügungen des Lebens erstickt werden
und nicht zur Reife gelangen.
Und was auf guten Boden fiel,
dash sind die Menschen, die das Wort in einem guten und aufrichtigen Herzen hören,
es behalten
und durch ihre Ausdauer Frucht bringen.“

– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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