CatéGPT

19. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Jean de Brébeuf, Hl. Isaac Jogues und Gefährten

Montag, 29. Woche im Jahreskreis — Jahr II

Kanada : Hl. Paul vom Kreuz, Priester


Die Kirche gedenkt heute der heiligen Jean de Brébeuf, Isaac Jogues und ihrer Gefährten, Märtyrer, die im 17. Jahrhundert zu den sogenannten „Kanadischen Märtyrern“ gezählt werden. Diese Männer stammten aus Frankreich und gehörten überwiegend dem Jesuitenorden an. Sie reisten nach Nordamerika, vor allem ins Gebiet des heutigen Kanada und in Teile der heutigen USA, um das Evangelium unter den indigenen Völkern, insbesondere den Huronen und Irokesen, zu verkünden. Die Missionsarbeit war von großen Strapazen begleitet und erforderte viel Mut, Ausdauer und Glaube, da die Missionare sich auf völlig neue Lebensbedingungen einstellen mussten und häufig zwischen die Fronten der teils heftigen Konflikte verschiedener indigener Gruppen gerieten.

Die Märtyrer zeichneten sich durch eine tiefe christliche Liebe und selbstlose Hingabe an das ihnen anvertraute Volk aus. Oftmals litten sie große Entbehrungen, Hunger, Krankheit und Misshandlungen. Zwischen den 1640er-Jahren und etwa 1649 fanden acht dieser Missionare durch Folter und Gewalt den Tod – ihre Berichte sind bewegende Zeugnisse von Standhaftigkeit und Glauben.

Nur wenige historische Details sind über die exakten Umstände bekannt, denn vieles stammt aus Berichten der Mitbrüder und ist von Legendenbildung nicht frei. Die Kanadischen Märtyrer werden für ihren unerschütterlichen Glauben, ihre Geduld und ihre Bereitschaft, auch das eigene Leben für Christus hinzugeben, verehrt. Sie erinnern daran, wie das Evangelium an die fruchtbarsten Orte gelangt: durch Liebe, Opferbereitschaft und Geduld, gepaart mit einer tiefen Achtung vor den Kulturen, denen es begegnet. Die Verehrung dieser Märtyrer betont die universelle Sendung der Kirche und das Zeugnis der christlichen Liebe bis in den Tod.

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Regionale Besonderheiten

  • KanadaHl. Paul vom Kreuz, Priester

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungEp 2, 1-10

Brüder,
    ihr wart Tote,
aufgrund der Verfehlungen und Sünden,
    die euer Verhalten einst bestimmten,
unterworfen den bösen Kräften dieser Welt,
dem Fürsten des Bösen, der zwischen Himmel und Erde wirkt,
und dessen Geist jetzt am Werk ist
in denen, die Gott nicht gehorchen.
    Auch wir alle waren einst unter ihnen,
als wir nach den Begierden unseres Fleisches lebten,
uns den Wünschen des Fleisches und der Gedanken ergaben,
und so, aus uns selbst heraus, dem Zorn verfallen waren,
wie auch die anderen.
    Doch Gott ist reich an Barmherzigkeit;
wegen der großen Liebe, mit der er uns geliebt hat,
    uns, die wir tot waren durch unsere Verfehlungen,
hat er zusammen mit Christus lebendig gemacht:
Aus Gnade seid ihr gerettet.
    Mit ihm hat er uns auferweckt
und uns im Himmel einen Platz gegeben,
in Christus Jesus.
    So wollte er in den kommenden Zeiten zeigen,
wie überreich seine Gnade ist
durch seine Güte zu uns in Christus Jesus.
    Aus Gnade seid ihr gerettet,
durch den Glauben.
Das ist nicht euer Werk, sondern Gottes Geschenk.
    Das gründet nicht auf Werken: niemand kann sich dessen rühmen.
    Gott ist es, der uns geschaffen hat;
in Christus Jesus hat er uns erschaffen,
um die guten Werke zu tun,
die er im Voraus bereitet hat,
damit wir in ihnen leben.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 99 (100), 1-2, 3, 4, 5

Jauchzt dem Herrn, alle Länder,
dient dem Herrn mit Freude,
kommt vor sein Angesicht mit Jubel!

Erkennt, dass der Herr Gott ist:
er hat uns erschaffen, wir gehören ihm,
wir, sein Volk, die Herde seiner Weide.

Kommt in sein Haus mit Dank,
in seine Höfe mit Lobgesang;
dankt ihm, preist seinen Namen!

Ja, der Herr ist gut,
seine Liebe währt ewig,
seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht.

EvangeliumLc 12, 13-21

In jener Zeit
    sagte jemand aus der Menge zu Jesus:
« Meister, sag meinem Bruder,
er soll das Erbe mit mir teilen. »
    Jesus antwortete ihm:
« Mensch, wer hat mich zum Richter
oder Schlichter über euch eingesetzt? »
    Dann wandte er sich an alle:
« Hütet euch vor jeder Habgier;
denn das Leben eines Menschen
hängt nicht von seinem Besitz ab,
auch wenn er im Überfluss lebt. »
    Und er erzählte ihnen ein Gleichnis:
« Ein reicher Mann hatte ein gutes Jahr mit seiner Ernte.
    Er überlegte:
‚Was soll ich tun?
Denn ich habe keinen Platz, um meine Ernte unterzubringen.‘
    Dann sagte er:
‚Das will ich tun:
Ich werde meine Scheunen abreißen,
großere bauen
und dort mein ganzes Getreide und meine Vorräte lagern.
    Dann werde ich zu mir selbst sagen:
Du hast nun viele Güter auf Jahre hinaus,
hab Ruhe, iss, trink und freue dich des Lebens.‘
    Aber Gott sprach zu ihm:
‚Du Narr!
Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir fordern.
Wem wird dann das gehören,
was du angehäuft hast?‘
    So geht es dem, der nur für sich selbst sammelt
statt reich zu sein vor Gott. »

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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