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18. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

29. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr A


Der 29. Sonntag im Jahreskreis ist ein Tag, an dem die Gläubigen eingeladen sind, über die zentrale Botschaft des christlichen Lebens nachzudenken: das Dienen und die Nachfolge Jesu Christi. An diesem Sonntag werden in der Liturgie oft Texte gelesen, die zu einer tieferen Reflexion über die Haltung des Dienens, die Bescheidenheit und die Liebe zum Mitmenschen anregen. Besonders steht das Evangelium im Mittelpunkt, in dem Jesus selbst das Beispiel gibt, indem er sagt, dass er nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern selbst zu dienen und sein Leben für viele hinzugeben.

In der Tradition der Kirche werden an den Sonntagen im Jahreskreis verschiedene Aspekte des Glaubens betrachtet. Der 29. Sonntag erinnert daran, dass Christsein bedeutet, sich für andere einzusetzen, sich von Gott formen zu lassen und den Alltag aus dem Glauben heraus zu leben. Diese Sonntage sind Momente des Innehaltens und Neuorientierens, an denen die Gemeinde gemeinsam Gottesdienst feiert und Kraft für die Herausforderungen des täglichen Lebens schöpft.

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Fragen zu 29. Sonntag im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Erste LesungIs 45, 1.4-6

So spricht der Herr zu seinem Gesalbten, zu Kyrus,
den er an der Hand gefasst hat,
um ihm die Völker zu unterwerfen und Könige zu entwaffnen,
um ihm die Doppeltüren zu öffnen,
denn kein Tor bleibt verschlossen:

    „Um meines Knechtes Jakob willen, Israels meines Erwählten,
habe ich dich bei deinem Namen gerufen,
habe dir einen Titel gegeben,
obwohl du mich nicht erkannt hast.

    Ich bin der Herr, und sonst gibt es keinen:
ausser mir gibt es keinen Gott.
Ich habe dich stark gemacht,
obwohl du mich nicht erkannt hast,
    damit man vom Osten bis zum Westen erkennt,
dass es außer mir nichts gibt.
Ich bin der Herr, und sonst gibt es keinen.“

    – Wort des Herrn.

PsalmPs 95 (96), 1.3, 4-5, 7-8, 9-10ac

Singt dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Lande,
verkündet allen Völkern seine Herrlichkeit,
allen Nationen seine Wunder!

Groß ist der Herr, hoch zu loben,
erhaben über alle Götter:
nichts sind alle Götter der Völker!
Der Herr aber hat den Himmel erschaffen.

Bringt dem Herrn, ihr Völkerstämme,
bringt dem Herrn Ehre und Macht,
bringt dem Herrn die Ehre seines Namens!
bringt Gaben, tritt ein in seine Vorhöfe!

Betet den Herrn an in heiligem Glanz,
erbebt vor ihm, alle Lande!
sagt unter den Nationen: „Der Herr ist König!“
Er richtet die Völker in Gerechtigkeit.

Zweite Lesung1 Th 1, 1-5b

Paulus, Silvanus und Timotheus
an die Gemeinde von Thessalonich,
die in Gott, dem Vater,
und im Herrn Jesus Christus ist.
Euch sei Gnade und Friede.

    Wir danken Gott allezeit für euch alle,
und denken an euch in unseren Gebeten.
Unaufhörlich erinnern wir uns
daran, dass euer Glaube tätig ist,
dass eure Liebe sich müht,
dass eure Hoffnung standhält
in unserem Herrn Jesus Christus,
in Gegenwart unseres Gottes und Vaters.
    Wir wissen, geliebte Brüder Gottes,
dass ihr von ihm erwählt worden seid.
    Denn unsere Verkündigung des Evangeliums
kam bei euch nicht nur im Wort,
sondern in Kraft, im Heiligen Geist und in voller Gewissheit.

    – Wort des Herrn.

EvangeliumMt 22, 15-21

    In jener Zeit
    gingen die Pharisäer zusammen,
um Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen,
um ihn beim Wort zu nehmen.
    Sie sandten ihre Jünger zu ihm,
begleitet von den Anhängern des Herodes:
„Meister“, sagten sie, „wir wissen:
du bist wahrhaftig
und lehrst den Weg Gottes in Wahrheit;
du lässt dich von niemand beeinflussen,
denn du siehst nicht auf die Person.
    Sage uns also, was du meinst:
ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen oder nicht?“
    Jesus erkannte ihre Bosheit und antwortete:
„Ihr Heuchler!
Warum stellt ihr mir eine Falle?
    Zeigt mir die Münze für die Steuer.“
Sie reichten ihm einen Denar.
    Er fragte sie:
„Wessen Bild und Aufschrift ist das?“
    Sie antworteten:
„Des Kaisers.“
Da sagte er zu ihnen:
„So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört.“

    – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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