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2. August

Liturgische Farbe : Grün

Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis

18ème dimanche du Temps Ordinaire (semaine II du Psautier)


Der Achtzehnte Sonntag im Jahreskreis gehört zu jenem langen Abschnitt des Kirchenjahres, der nicht von großen Festgeheimnissen geprägt ist, sondern von der beständigen Betrachtung des Lebens und der Lehre Christi. Die Sonntage im Jahreskreis laden die Gläubigen ein, in der Nachfolge zu wachsen, das Evangelium zu bedenken und zu entdecken, wie es den ganz gewöhnlichen Alltag durchdringt. Die Kirche stellt in der Liturgie Schrifttexte vor, die häufig vom öffentlichen Wirken Jesu handeln: von seinen Wundern, seinen Gleichnissen und seinen Herausforderungen an die Jünger wie an seine Gegner. An diesem Sonntag steht meist das Vertrauen auf die göttliche Vorsehung im Mittelpunkt, etwa in der Erzählung von der Brotvermehrung oder in der Mahnung, sich nicht ängstlich um die irdischen Güter zu sorgen.

Die Zeit im Jahreskreis ist eine Zeit geistlicher Reifung. Sie fordert die Christen heraus, die Ansprüche des Evangeliums treu im Alltag zu leben. Wer auf das Wort hört, aus den Sakramenten lebt und die Werte des Evangeliums in seine Beziehungen und in seine Arbeit einbringt, erfährt, dass Heiligkeit nicht auf große Augenblicke beschränkt ist, sondern sich ebenso in kleinen, treuen Entscheidungen findet. Die grüne Farbe der Gewänder ist ein Zeichen der Hoffnung und des wachsenden Lebens. So ist das Gedächtnis des Achtzehnten Sonntags im Jahreskreis ein Ruf, den Weg des Glaubens weiterzugehen, von Christus genährt, und im Rhythmus der gewöhnlichen Tage Sinn und Ziel zu finden.

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Fragen zu Achtzehnter Sonntag im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Erste LesungIs 55, 1-3

So spricht der Herr:
    Alle, die ihr durstig seid,
kommt her, hier ist Wasser!
Auch wenn ihr kein Geld habt,
kommt, kauft und esst,
kommt, kauft Wein und Milch
ohne Geld, ohne zu bezahlen.
    Warum gebt ihr euer Geld aus für das, was nicht nährt,
und eure Mühe für das, was nicht satt macht?
Hört auf mich und ihr werdet Gutes essen,
ihr werdet euch an köstlichen Speisen erfreuen!
    Neigt euer Ohr! Kommt zu mir!
Hört und ihr werdet leben.
Ich schließe mit euch einen ewigen Bund:
das sind die Gnaden, die David zugesichert wurden.

    – Wort des lebendigen Gottes.

PsalmPs 144 (145), 8-9, 15-16, 17-18

Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langsam zum Zorn und voll Liebe;
die Güte des Herrn waltet über allen,
sein Erbarmen über all seinen Werken.

Alle schauen hoffnungsvoll auf dich:
du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit;
du öffnest deine Hand:
du sättigst alles, was lebt, mit Güte.

Der Herr ist gerecht auf all seinen Wegen,
treu in allem, was er tut.
Er ist allen nahe, die ihn anrufen,
allen, die ihn in Wahrheit anrufen.

Zweite LesungRm 8, 35.37-39

Brüder,
    wer kann uns von der Liebe Christi trennen?
Bedrängnis? Angst? Verfolgung?
Hunger? Not? Gefahr? Schwert?
    Doch in alldem siegen wir weit
durch den, der uns geliebt hat.
    Ich bin gewiss:
weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Gewalten,
    weder Höhe noch Tiefe,
noch irgendeine andere Kreatur
kann uns scheiden von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

    – Wort des Herrn.

EvangeliumMt 14, 13-21

In jener Zeit,
    als Jesus vom Tod Johannes des Täufers hörte,
zog er sich mit dem Boot
an einen einsamen Ort zurück, um allein zu sein.
Die Leute erfuhren davon
und verließen ihre Städte, um ihm zu Fuß zu folgen.
    Als er ausstieg, sah er eine große Menschenmenge;
er hatte Mitleid mit ihnen und heilte ihre Kranken.

    Am Abend traten die Jünger zu ihm und sagten:
« Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät.
Schick die Menschen weg,
damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen! »
    Doch Jesus antwortete ihnen:
« Sie brauchen nicht wegzugehen.
Gebt ihr ihnen zu essen! »
    Sie sagten zu ihm:
« Wir haben hier nur fünf Brote und zwei Fische. »
    Jesus sagte:
« Bringt sie mir her. »
    Dann befahl er der Menge, sich auf das Gras zu setzen.
Er nahm die fünf Brote und die zwei Fische,
blickte zum Himmel auf,
sprach den Lobpreis,
brach die Brote
und gab sie den Jüngern,
und die Jünger gaben sie den Leuten.
    Alle aßen und wurden satt.
Sie sammelten die übrig gebliebenen Stücke auf:
es waren zwölf Körbe voll.
    Es waren etwa fünftausend Männer, die gegessen hatten,
dazu noch Frauen und Kinder.

    – Wort des lebendigen Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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