CatéGPT

Der Heilige des Tages · 23. August

21. Sonntag im Jahreskreis

21ème dimanche du Temps Ordinaire (semaine I du Psautier)

Liturgische Farbe : Grün


Der 21. Sonntag im Jahreskreis ist ein Festtag im liturgischen Kalender der katholischen Kirche, der in die sogenannte "Zeit im Jahreskreis" fällt. In dieser Periode, die keinen besonderen Festcharakter wie Advent, Weihnachten, Fastenzeit oder Osterzeit hat, lädt die Kirche die Gläubigen ein, das alltägliche Leben im Licht des Glaubens zu betrachten und zu wachsen. An diesem Sonntag stehen meist Bibeltexte im Mittelpunkt, die von Grundfragen des christlichen Lebens sprechen: der Nachfolge Christi, dem Aufbau des Gottesreichs im Alltag und der Treue zu Gott. Die liturgische Farbe ist Grün, ein Zeichen der Hoffnung und des spirituellen Wachstums in Christus.

Der 21. Sonntag im Jahreskreis wechselt inhaltlich je nach dem Lesejahr (A, B oder C), sodass unterschiedliche Schriftstellen gelesen werden. Oftmals wird in den Evangelien dieses Tages die Frage nach dem Glauben an Jesus angesprochen, wie etwa die berühmte Szene, in der Jesus seine Jünger fragt, für wen sie ihn halten, und Petrus als erster seinen Glauben an Christus bekennt. Die Predigten greifen häufig diesen persönlichen Bezug auf und laden die Gläubigen dazu ein, ihr eigenes Bekenntnis und ihre Beziehung zu Christus zu erneuern. Die Kirche hält diesen Sonntag, um uns daran zu erinnern, dass auch die unscheinbaren Tage im Jahreslauf von Gottes Nähe und Wirken geprägt sind.

Eine Frage zum Fest des Tages stellen

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Ich werde auf seine Schulter den Schlüssel des Hauses David legen » — Is 22, 19-23

Wort des Herrn, an Schebna, den Verwalter, gerichtet:
"Ich werde dich aus deinem Amt vertreiben,
dich von deinem Platz wegstoßen.
An jenem Tag werde ich meinen Diener rufen,
Eliakim, den Sohn des Hilkija.
Ich werde ihn mit deinem Gewand bekleiden,
ich werde ihn mit deinem Gürtel gürten,
ich werde ihm deine Vollmacht übergeben:
er wird ein Vater sein für die Bewohner von Jerusalem
und für das Haus Juda.
Ich werde auf seine Schulter den Schlüssel des Hauses David legen:
wenn er öffnet, wird niemand schließen,
und wenn er schließt, wird niemand öffnen.
Ich werde ihn wie einen Pflock einschlagen
an einem festen Ort;
er wird ein Ehrenplatz sein
für das Haus seines Vaters."

– Wort des Herrn.

Ps 137 (138), 1-2a, 2bc-3, 6.8bc

Ich danke dir, Herr, von ganzem Herzen:
du hast die Worte meines Mundes gehört.
Ich singe dir vor den Engeln,
voll Ehrfurcht werfe ich mich nieder zu deinem heiligen Tempel.

Ich danke deinem Namen für deine Liebe und deine Treue,
den denn über alles erhebst du deinen Namen und dein Wort.
Am Tag, da ich dich rief,
hast du meine Seele mit Kraft erfüllt.

So hoch der Herr auch ist, er schaut auf den Demütigen;
aus der Ferne erkennt er den Stolzen.
Herr, ewig währt deine Liebe:
vollende das Werk deiner Hände.

« Alles ist aus ihm, durch ihn und für ihn » — Rm 11, 33-36

Welch eine Tiefe von Reichtum,
Weisheit und Erkenntnis Gottes!
Seine Entscheidungen sind unergründlich,
seine Wege unerforschlich!
Wer hat den Sinn des Herrn erkannt?
Wer ist sein Ratgeber gewesen?
Wer hat ihm zuerst etwas gegeben
dum es dann von ihm zurückzuerhalten?
Denn alles ist aus ihm,
durch ihn und für ihn.
Ihm sei Ehre in Ewigkeit!
Amen.

– Wort des Herrn.

« Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben » — Mt 16, 13-20

In jener Zeit
kam Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi
und fragte seine Jünger:
"Für wen halten die Leute den Menschensohn?"
Sie antworteten:
"Die einen für Johannes den Täufer;
andere für Elija;
wieder andere für Jeremia oder einen der Propheten."
Da sagte er zu ihnen:
"Ihr aber, für wen haltet ihr mich?"
Simon Petrus antwortete:
"Du bist der Christus,
der Sohn des lebendigen Gottes!"
Da sagte Jesus zu ihm:
"Selig bist du, Simon, Sohn des Jona;
denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart,
sondern mein Vater im Himmel.
Auch ich sage dir:
Du bist Petrus,
und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen;
und die Mächte des Todes werden sie nicht überwältigen.
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben:
was du auf Erden binden wirst,
wird auch im Himmel gebunden sein,
und was du auf Erden lösen wirst,
wird auch im Himmel gelöst sein."
Dann befahl er den Jüngern,
niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

– Lob sei dir, o Christus, Wort des lebendigen Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

Dieses Fest teilen

Zum Fest des TagesZum liturgischen Kalender