25. Oktober
30. Sonntag im Jahreskreis
Lesejahr A
Kanada, Afrika : WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist · Frankreich : WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist – Frankreich · Belgien : WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist – Belgien
Der 30. Sonntag im Jahreskreis ist ein Tag, an dem die Kirche die Gläubigen dazu einlädt, sich auf den Alltag des Glaubens zu besinnen. Inmitten des liturgischen Jahres bilden die Sonntage im Jahreskreis einen ruhigen, aber wichtigen Rahmen, in dem das Hören auf das Wort Gottes und das Wachstum im christlichen Leben im Mittelpunkt stehen. Es gibt an diesen Sonntagen oft keine besondere Heiligengedenktage, sodass das Evangelium und die liturgischen Lesungen der Verkündigung des Lebens und Wirkens Jesu Christi dienen. Traditionell lenkt die Kirche an diesen Sonntagen den Blick auf das alltägliche Zeugnis des Glaubens, das sich in Liebe, Barmherzigkeit und Gebet im Leben der Gläubigen widerspiegelt.
Die Absicht dieser Sonntage ist es, die Prinzipien des Evangeliums auf das tägliche Leben zu beziehen und die Gemeinde auf ihrem Weg durch das Jahr zu stärken. Die Kirche zeigt damit, wie aus dem scheinbar Gewöhnlichen das Heilige werden kann. Im Laufe des Kirchenjahres wird deutlich: Jeder Tag und jedes Handeln kann Christus widerspiegeln und mit Gnade erfüllt sein. Der Gottesdienst am 30. Sonntag fordert dazu auf, im Alltag nach den Spuren Gottes zu suchen und den Glauben – gestützt durch das gemeinsame Gebet und die Feier der Eucharistie – aktiv zu leben.
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Fragen zu 30. Sonntag im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)
Regionale Besonderheiten
- Kanada — WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist
- Afrika — WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist
- Frankreich — WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist – Frankreich
- Belgien — WEIHE DER KIRCHEN, deren Weihetermin unbekannt ist – Belgien
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
Erste LesungEx 22, 20-26
So spricht der Herr:
„Du sollst den Fremden nicht ausbeuten,
du sollst ihn nicht unterdrücken,
den ihr selbst seid Fremde im Land Ägypten gewesen.
Ihr sollt die Witwe und die Waise nicht bedrücken.
Wenn du sie bedrückst und sie zu mir schreien,
werde ich ihr Schreien erhören.
Mein Zorn wird entbrennen und ich werde euch durch das Schwert umkommen lassen;
eure Frauen werden zu Witwen, und eure Söhne zu Waisen werden.
Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk,
an einen Armen unter deinen Brüdern,
sollst du nicht wie ein Wucherer gegen ihn handeln:
du sollst von ihm keinen Zins verlangen.
Nimmst du das Gewand deines Nächsten zum Pfand,
sollst du es ihm vor Sonnenuntergang zurückgeben.
Es ist alles, was er hat, um sich zu bedecken;
es ist das Gewand, in das er sich hüllt,
die einzige Decke, die er zum Schlafen hat.
Wenn er zu mir schreit, werde ich ihn erhören,
denn ich bin barmherzig! “
– Wort des Herrn.
PsalmPs 17 (18), 2-3, 4.20, 47.51ab
Ich liebe dich, Herr, meine Stärke:
Herr, mein Fels, meine Burg,
Gott, mein Befreier, der Fels, bei dem ich Zuflucht suche,
mein Schild, meine Zuflucht, meine Siegeswaffe!
Lob sei Gott! Wenn ich zum Herrn rufe,
werde ich vor all meinen Feinden gerettet.
Er stellte mich frei, schuf mir Raum,
er hat mich befreit, denn er liebt mich.
Es lebe der Herr! Gepriesen sei mein Fels!
Er triumphiert, der Gott meines Sieges!
Er schenkt seinem König große Siege,
er zeigt sich seinem Gesalbten treu.
Zweite Lesung1 Th 1, 5c-10
Brüder,
ihr wisst, wie wir bei euch gelebt haben,
zu eurem Wohl.
Und ihr selbst habt uns nachgeahmt, uns und den Herrn,
indem ihr das Wort inmitten vieler Bedrängnisse aufgenommen habt,
mit der Freude des Heiligen Geistes.
So seid ihr ein Vorbild für alle Gläubigen geworden
in Makedonien und in Griechenland.
Und nicht nur in Makedonien und in Griechenland
hat von euch aus das Wort des Herrn widergeklungen,
sondern die Kunde von eurem Glauben an Gott hat sich überall so sehr verbreitet,
dass wir nicht mehr darüber sprechen müssen.
In der Tat erzählen die Leute von uns,
wie wir bei euch aufgenommen wurden;
sie sagen, wie ihr euch zu Gott bekehrt habt,
indem ihr euch von den Götzen abgewandt habt,
dum dem lebendigen und wahren Gott zu dienen,
und um aus dem Himmel auf seinen Sohn zu warten,
den er von den Toten auferweckt hat,
Jesus, der uns vor dem kommenden Zorn rettet.
– Wort des Herrn.
EvangeliumMt 22, 34-40
In jener Zeit
versammelten sich die Pharisäer,
als sie hörten, dass Jesus den Sadduzäern den Mund gestopft hatte,
und einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, stellte Jesus eine Frage,
um ihn auf die Probe zu stellen:
„Meister, welches Gebot ist das größte im Gesetz?“
Jesus antwortete ihm:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen,
mit ganzer Seele und mit ganzem Verstand.
Das ist das größte und erste Gebot.
Das zweite aber ist ihm gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
An diesen beiden Geboten
hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“
– Evangelium, Wort des lebendigen Gottes.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org