CatéGPT

24. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Antonius Maria Claret

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 29. Woche im Jahreskreis — Jahr II

Kanada, Frankreich, Afrika, Belgien : Hl. Antonius Maria Claret, Bischof


Der Hl. Antonius Maria Claret wurde im Jahr 1807 in Spanien geboren und wuchs in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche auf. Nachdem er zunächst als Weber arbeitete, spürte er früh eine Berufung zum Priestertum und empfing 1835 die Priesterweihe. Besonders angezogen von der Volksmission, predigte er unermüdlich in ganz Katalonien, oft unter widrigen Umständen und einfachen Bedingungen. Antonius war bekannt für seine Hingabe an die Armen und seine Liebe zur Eucharistie.

1849 gründete er die Ordensgemeinschaft der Claretiner (Söhne des Unbefleckten Herzens Mariens), um das Evangelium noch weiter zu verbreiten. Im selben Jahr wurde er zum Erzbischof von Santiago de Cuba ernannt, wo er die Kirche in einer schwierigen politischen Situation erneuerte und das soziale und religiöse Leben der Gläubigen stärkte. Sein Wirken war stets geprägt von einem missionarischen Geist, Eifer für die Glaubensverkündigung und einer tiefen Verehrung für die Gottesmutter Maria.

Antonius Maria Claret musste viele Anfeindungen und Gefahren ertragen, sowohl in Spanien als auch in der Karibik. Trotzdem verlor er nie den Mut und verfasste viele spirituelle Schriften, die bis heute gelesen werden. Nach seiner Rückkehr nach Spanien wurde er geistlicher Berater der spanischen Königin und engagierte sich weiterhin für die Erneuerung der Kirche. Antonius starb 1870 im Exil in Frankreich.

Die Kirche feiert den Hl. Antonius Maria Claret als herausragenden Missionar, der ein Vorbild für Glaubensmut, pastorale Hingabe und Marienfrömmigkeit ist. Sein Festtag erinnert daran, dass echter Glaubenseifer und Liebe zur Kirche auch in schweren Zeiten Früchte tragen können.

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Regionale Besonderheiten

  • KanadaHl. Antonius Maria Claret, Bischof
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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungEp 4, 7-16

Brüder,
jeder von uns hat die Gnade erhalten
nach dem Maß der Gabe, die Christus gegeben hat.
Darum sagt die Schrift:
Er ist hinaufgestiegen zur Höhe, hat Gefangene geführt
und den Menschen Gaben gegeben.

Was heißt: Er ist hinaufgestiegen?
– Das bedeutet, dass er zuerst hinabgestiegen ist
in die Tiefen der Erde.
Und der, der hinabgestiegen ist,
ist derselbe, der hinaufgestiegen ist über alle Himmel,
dum das ganze Universum zu erfüllen.
Und die Gaben, die er gegeben hat,
sind die Apostel,
und auch die Propheten, die Evangelisten,
die Hirten und die Lehrer.
So werden die Gläubigen geordnet,
damit die Dienste des Amtes erfüllt werden
und der Leib Christi aufgebaut wird,
bis wir alle gemeinsam
die Einheit im Glauben und die volle Erkenntnis des Sohnes Gottes erreichen,
das vollkommene Menschsein,
die volle Reife Christi erreichen.
Dann sind wir nicht mehr unmündige Kinder,
die sich treiben und hin und her werfen lassen
von jedem Wind der Lehre,
beeinflusst von listigen Menschen, die uns in die Irre führen wollen.
Stattdessen wollen wir, durch die Wahrheit in Liebe,

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 121 (122), 1-2, 3-4ab, 4cd-5

Wie sehr habe ich mich gefreut, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir gehen!“
Nun stehen unsere Füße
in deinen Toren, Jerusalem!

Jerusalem, mächtig gebaut als Stadt,
in der alles zusammenkommt!
Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des Herrn.

Dort dankt Israel
im Namen des Herrn.
Denn dort steht der Thron des Rechts,
der Thron des Hauses David.

EvangeliumLc 13, 1-9

Eines Tages
berichteten einige Leute Jesus von der Sache mit den Galiläern,
die Pilatus hatte töten lassen
und deren Blut er mit dem der Opfer, die sie darbrachten, vermischt hatte.
Jesus antwortete ihnen:
„Meint ihr, diese Galiläer
waren größere Sünder
als alle anderen Galiläer,
weil sie ein solches Schicksal erlitten haben?
Ich sage euch: ganz und gar nicht!
Aber wenn ihr euch nicht bekehrt,
werdet ihr alle ebenso umkommen.
Und jene achtzehn Menschen,
die beim Einsturz des Turms von Schiloach ums Leben kamen,
glaubt ihr, sie seien schuldiger gewesen
als alle anderen Bewohner von Jerusalem?
Ich sage euch: ganz und gar nicht!
Aber wenn ihr euch nicht bekehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.“

Jesus erzählte ihnen auch dieses Gleichnis:
„Ein Mann hatte einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war.
Er kam und suchte Frucht an diesem Feigenbaum
und fand keine.
Da sagte er zu seinem Winzer:
‚Siehe, seit drei Jahren komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum
und finde keine.
Hau ihn um.
Warum soll er noch den Boden auslaugen?‘
Doch der Winzer antwortete ihm:
‚Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen,
so dass ich um ihn herum grabe
und Dünger aufbringe.
Vielleicht trägt er doch noch Frucht in der Zukunft.
Wenn nicht, kannst du ihn umhauen.‘“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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