CatéGPT

25. September

Liturgische Farbe : Grün

Freitag, 25. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Kanada : Hl. Kosmas und Damian, Märtyrer · Schweiz : Hl. Niklaus von Flüe, Einsiedler


Der heutige Tag im liturgischen Kalender ist ein sogenannter "Werktag" oder "feria" – also kein spezieller Fest- oder Gedenktag für einen Heiligen oder ein besonderes Ereignis aus dem Leben Jesu. Diese Tage sind wertvoll, weil sie den Gläubigen ermöglichen, sich auf die grundlegenden Aspekte des christlichen Lebens zu besinnen und den Alltag in der Gegenwart Gottes zu gestalten. Die Lesungen der Werktage führen oft durch fortlaufende Bibeltexte und laden dazu ein, Gottes Wort tiefer zu betrachten und in den eigenen Alltag zu übersetzen. Die Feier der Eucharistie bleibt das Zentrum, auch an diesen scheinbar "einfachen" Tagen.

Im Kirchenjahr bilden die "feriae" das Gerüst zwischen den großen Festen. Sie erinnern daran, dass Heiligkeit nicht nur in außergewöhnlichen Momenten zu finden ist, sondern besonders im Alltag wächst: Im Beruf, in den familiären Verpflichtungen und in allen kleinen Entscheidungen, die Christen im Vertrauen auf Gott treffen. Die grüne liturgische Farbe dieser Zeit symbolisiert das Wachsen und Reifen im Glauben.

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Fragen zu Freitag, 25. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Regionale Besonderheiten

  • KanadaHl. Kosmas und Damian, Märtyrer
  • SchweizHl. Niklaus von Flüe, Einsiedler

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungQo 3, 1-11

    Alles hat seine Stunde,
und jedes Geschehen unter dem Himmel hat seine Zeit:
    eine Zeit, um geboren zu werden,
und eine Zeit, um zu sterben;
eine Zeit, zu pflanzen,
und eine Zeit, das Gepflanzte auszureißen.
    Eine Zeit, zu töten,
und eine Zeit, zu heilen;
eine Zeit, niederzureißen,
und eine Zeit, zu bauen.
    Eine Zeit, zu weinen,
und eine Zeit, zu lachen;
eine Zeit, zu klagen,
und eine Zeit, zu tanzen.
    Eine Zeit, Steine wegzuwerfen,
und eine Zeit, Steine zu sammeln;
eine Zeit, sich zu umarmen,
und eine Zeit, sich der Umarmung zu enthalten.
    Eine Zeit, zu suchen,
und eine Zeit, zu verlieren;
eine Zeit, zu bewahren,
und eine Zeit, wegzuwerfen.
    Eine Zeit, zu zerreißen,
und eine Zeit, zu nähen;
eine Zeit, zu schweigen,
und eine Zeit, zu reden.
    Eine Zeit, zu lieben,
und eine Zeit, nicht zu lieben;
eine Zeit, für den Krieg,
und eine Zeit, für den Frieden.

    Welchen Gewinn hat der Arbeiter
von all seiner Mühe?
    Ich habe die Mühsal gesehen, die Gott den Menschenkindern auferlegt hat,
um sie zu beschäftigen.
    Alles, was Gott gemacht hat,
ist zu seiner Zeit gut.
Gott hat die gesamte Zeitdauer ins Herz des Menschen gelegt,
aber der Mensch kann das Werk Gottes
von Anfang bis Ende nicht begreifen.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 143 (144), 1a.2abc, 3-4

Gelobt sei der Herr, mein Fels!
Er ist mein Verbündeter, meine Festung,
meine Burg, der mich befreit;
er ist der Schild, der mich beschützt,

Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst, Herr,
der Sohn des Menschen, dass du dich um ihn kümmerst?
Der Mensch gleicht einem Hauch,
seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.

EvangeliumLc 9, 18-22

    An jenem Tag betete Jesus für sich allein.
Als seine Jünger bei ihm waren,
fragte er sie:
„Für wen halten mich die Leute?“
    Sie antworteten:
„Für Johannes den Täufer; andere aber für Elija;
und andere meinen, einer der alten Propheten sei auferstanden.“
    Da sagte Jesus zu ihnen:
„Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“
Petrus antwortete:
„Für den Christus, den Messias Gottes.“
    Doch Jesus gebot ihnen streng,
sie sollten das niemandem sagen,
    und erklärte:
„Der Menschensohn muss vieles erleiden,
von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden,
getötet werden
und am dritten Tag auferstehen.“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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