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26. September

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Cosmas und Damian

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 25. Woche im Jahreskreis

Kanada : Hl. Johannes de Brébeuf und Isaak Jogues, Priester, und ihre Gefährten, Märtyrer


Die heiligen Cosmas und Damian waren Brüder und lebten vermutlich im dritten Jahrhundert. Ihr genauer Lebenslauf ist historisch schwer greifbar, denn viele Einzelheiten sind von Legenden umrankt. Sie sollen als Ärzte im Nahen Osten gewirkt haben, insbesondere in der syrischen Stadt Ägäa (heute Türkei). Bemerkenswert war ihr Dienst, weil sie ihre Heilkunst unentgeltlich ausübten – daher nennt man sie auch "anargyroi", also "die Geldlosen". Damit folgten sie dem christlichen Ideal der Nächstenliebe und galten als Vorbild für Generationen von Medizinern.

Sie wurden vermutlich während der Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian als Märtyrer getötet. In der Volksfrömmigkeit wurden Cosmas und Damian als mächtige Fürbitter bei Krankheiten in Ost und West verehrt. Die Überlieferung berichtet von zahlreichen Wunderheilungen auf ihre Fürsprache hin. Ihre Reliquien gelangten nach Rom, und ihnen wurde eine der ältesten Kirchen der Stadt, die Basilika Santi Cosma e Damiano am Forum Romanum, geweiht.

Die Kirche ehrt sie nicht nur wegen ihres Glaubenszeugnisses, sondern auch als Patronen der Ärzte, Apotheker und Kranken. Ihr Fest unterstreicht, wie christliche Nächstenliebe konkret im Dienst an den Mitmenschen werden kann. Auch wenn vieles an ihrer Vita legendär ist, bleibt ihr Ideal beispielgebend: Heilen ohne Eigennutz und das Leben mutig im Glauben bekennen.

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Regionale Besonderheiten

  • KanadaHl. Johannes de Brébeuf und Isaak Jogues, Priester, und ihre Gefährten, Märtyrer

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungQo 11, 9 – 12, 8

    Freu dich, junger Mann, in deiner Jugend,
und sei fröhlich in den Tagen deiner Jugend.
Folge den Wegen deines Herzens
und den Wünschen deiner Augen!
Aber wisse, dass über all das
Gott dich vor Gericht stellen wird.
    Vertreibe den Kummer aus deinem Herzen,
entferne das Leid aus deinem Leib,
denn Jugend und Frühlingszeit des Lebens
sind nur Eitelkeit.

    Denk an deinen Schöpfer,
in den Tagen deiner Jugend,
bevor die bösen Tage kommen
und sich die Jahre nahen, von denen du sagst:
« Sie gefallen mir nicht »;
    bevor Sonne und Licht verdunkeln,
Mond und Sterne,
und die Wolken nach dem Regen zurückkehren;
    am Tag, an dem die Hüter des Hauses zittern,
und die starken Männer sich beugen;
wo die Frauen, eine nach der anderen, das Mahlen einstellen,
wo das Licht an den Fenstern schwindet;
    wenn die Tür zur Straße sich schließt,
wenn das Geräusch der Mühle verstummt,
wenn der Vogelgesang schweigt,
und die Lieder verstummen;
    wenn man sich vor dem Anstieg fürchtet
und unterwegs Angst hat;
der Mandelbaum blüht, die Heuschrecke schleppt sich dahin,
und die Kaper verpufft ohne Wirkung;
wenn der Mensch aufbricht zu seinem ewigen Haus,
und die Klageleute schon an der Straßenecke warten;
    bevor der silberne Strick reißt,
die goldene Lampe zerbricht,
der Krug an der Quelle zerschellt,
und die Rolle am Brunnen zerbricht;
    und der Staub zur Erde zurückkehrt
wie er gewesen ist,
und der Lebensodem zu Gott, der ihn gegeben hat.

    Eitelkeit der Eitelkeiten, spricht Kohelet,
alles ist Eitelkeit!

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 89 (90), 3-4, 5-6, 12-13, 14.17abc

Du lässt den Menschen zur Asche zurückkehren;
du hast gesprochen: « Kehrt zurück, ihr Menschenkinder! »
Vor dir sind tausend Jahre wie der Tag, der gestern verging,
wie eine Wache in der Nacht.

Du raffst sie hinweg: sie sind wie ein Traum;
am Morgen wie Gras, das aufsprießt:
es blüht am Morgen und gedeiht;
am Abend ist es verwelkt und verdorrt.

Lehre uns, unsere Tage zu zählen,
damit wir ein weises Herz erlangen.
Kehr zurück, Herr, wie lange noch?
Hab Erbarmen mit deinen Knechten!

Sättige uns am Morgen mit deiner Huld,
damit wir jubeln und uns freuen all unsere Tage.
Es komme über uns die Güte des Herrn, unseres Gottes!
Festige das Werk unserer Hände für uns.

EvangeliumLc 9, 43b-45

In jener Zeit
    als alle staunten
über das, was er tat,
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    « Lasst diese Worte in eure Ohren dringen:
Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden. »
    Doch die Jünger verstanden dieses Wort nicht;
es war ihnen verborgen,
sodass sie den Sinn nicht erfassten,
und sie wagten nicht, ihn über dieses Wort zu befragen.

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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