Der Heilige des Tages · 26. August
feria
WochentagLiturgische Farbe : Grün
Der 26. August ist im liturgischen Kalender ein gewöhnlicher Wochentag der sogenannten "feria" im 21. Woche des Jahreskreises. An solchen Tagen steht keine besondere Heiligengedenk- oder Festfeier im Mittelpunkt, sondern die fortlaufende Lesung der Heiligen Schrift und das Gebetsleben der Gemeinschaft. Diese sogenannten Werktage (lat. "feriae") betonen die Bedeutung des Alltagslebens und laden ein, im alltäglichen Tun die Gegenwart Gottes zu suchen und zu gestalten. Gerade im Jahreskreis, außerhalb der Hochfeste und der Gedenktage großer Heiliger, ruft die Kirche alle Gläubigen dazu auf, sich in Treue, Geduld und Liebe zu bewähren und die Botschaft des Evangeliums in den kleinen Dingen zu leben.
Die liturgische Farbe Grün, die an gewöhnlichen Tagen getragen wird, steht für Hoffnung, Wachstum und die fortwährende Reise des Glaubens. Die Werktage des Jahres laden Christen dazu ein, geistlich dran zu bleiben, die Bibel tiefer zu studieren und das Gebet zu pflegen — ganz gleich, ob große Ereignisse gefeiert werden oder nicht. Sie sind eine Einladung, das "Alltägliche" mit Gott zu gehen und so Heiligkeit im Alltag zu suchen.
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Regionale Besonderheiten
- Frankreich — Hl. Caesarius von Arles, Bischof
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
« Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen » — 2 Th 3, 6-10.16-18
Brüder,
im Namen des Herrn Jesus Christus
gebieten wir euch,
jeden Bruder zu meiden, der ein ungeordnetes Leben führt
und sich nicht an die Überlieferung hält, die ihr von uns empfangen habt.
Ihr selbst wisst genau,
wie ihr uns zum Vorbild nehmen sollt.
Wir haben bei euch nicht ungeordnet gelebt;
und das Brot, das wir gegessen haben,
haben wir nicht umsonst empfangen.
Im Gegenteil, unter Mühen und Anstrengungen, Tag und Nacht,
haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen.
Natürlich hätten wir das Recht gehabt, eine Last zu sein,
aber wir wollten euch ein Beispiel geben, das ihr nachahmen könnt.
Und als wir bei euch waren,
haben wir euch diese Anweisung gegeben:
Wenn jemand nicht arbeiten will,
soll er auch nicht essen.
Der Herr des Friedens gebe euch selbst den Frieden,
jederzeit und auf jede Weise.
Der Herr sei mit euch allen.
Der Gruß mit meiner eigenen Hand, Paulus.
So unterschreibe ich alle meine Briefe,
dies ist meine Handschrift.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus
sei mit euch allen.
– Wort des Herrn.
Ps 127 (128), 1-2, 4-5
Wohl dem, der den Herrn fürchtet
und auf seinen Wegen geht!
Du wirst dich nähren von der Arbeit deiner Hände:
Wohl dir, es wird dir gut gehen!
So wird gesegnet sein
der Mann, der den Herrn fürchtet.
Vom Zion segne dich der Herr!
Du wirst das Glück Jerusalems sehen alle Tage deines Lebens.
« Ihr seid wahrhaftig die Söhne derer, die die Propheten getötet haben » — Mt 23, 27-32
In jener Zeit
sprach Jesus:
« Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
Ihr gleicht getünchten Gräbern:
von außen sehen sie schön aus,
innen aber sind sie voller Totengebeine
und aller Art Unrat.
So erscheint auch ihr von außen
den Menschen als gerecht,
innen aber seid ihr voller Heuchelei und Bosheit.
Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler!
Denn ihr errichtet die Gräber der Propheten,
schmückt die Grabmäler der Gerechten,
und ihr sagt:
“Wenn wir zu Lebzeiten unserer Väter gelebt hätten,
hätten wir nicht mit ihnen Blut der Propheten vergossen.”
Damit bezeugt ihr an euch selbst:
ihr seid wahrhaftig die Söhne derer, die die Propheten getötet haben.
Macht nur das Maß eurer Väter voll! »
– Wort des lebendigen Gottes.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org