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28. November

Liturgische Farbe : Grün

Samstag, 34. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Der heutige Tag im liturgischen Kalender ist ein gewöhnlicher Werktag, auch „Ferialtag“ genannt. Im Unterschied zu Festen und Gedenktagen von Heiligen oder zu besonderen Festzeiten wie Ostern oder Weihnachten steht an einem Ferialtag keine bestimmte Feier im Mittelpunkt. Die liturgische Farbe Grün verweist auf das „Jahr der Kirche“, das sogenannte Jahreskreis oder „Zeit im Jahreskreis“, in dem das tägliche Leben und Glauben im Mittelpunkt stehen. Diese Zeit lädt die Gläubigen ein, die Lehren Jesu im Alltag zu leben und zu vertiefen, ohne den feierlichen Rahmen der großen Hochfeste.

An Ferialtagen werden im Gottesdienst die fortlaufenden Lesungen aus der Heiligen Schrift gelesen, meist aus den Evangelien und dem Alten Testament. Die Kirche bietet so Raum und Zeit, das Wort Gottes kontinuierlich zu hören und nachzudenken, ohne Ablenkung durch besondere Ereignisse. Der Ferialtag erinnert daran, dass das geistliche Leben nicht nur in außergewöhnlichen Momenten, sondern gerade auch im vertrauten Rhythmus des Alltags wächst. Er ruft zur Treue, Ausdauer und Aufmerksamkeit gegenüber Gott im Gewöhnlichen. In den liturgisch ruhigeren Phasen ergibt sich so die Möglichkeit, das Gebet und die Meditation zu vertiefen und in die Tiefe zu wachsen.

Obwohl an diesem Tag kein Heiliger und kein besonderes Ereignis gefeiert wird, ist der Wert des alltäglichen Lebens ein zentrales Element christlicher Spiritualität. Denn auch im Alltäglichen begegnet Gott uns und lädt ein, unsere Nachfolge im gewöhnlichen Leben zu gestalten.

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Fragen zu Samstag, 34. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungAp 22, 1-7

Ich, Johannes,
    der Engel zeigte mir das Wasser des Lebens:
einen Strom, klar wie Kristall,
der aus dem Thron Gottes und des Lammes hervorgeht.
    In der Mitte des Platzes der Stadt,
zwischen den beiden Armen des Flusses,
steht ein Baum des Lebens,
der zwölfmal Früchte trägt:
jeden Monat bringt er seine Frucht hervor;
und die Blätter dieses Baumes sind Heilmittel für die Völker.
    Jeder Fluch wird nicht mehr sein.
Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein,
und die Knechte Gottes werden ihm dienen;
    sie werden sein Angesicht schauen,
und sein Name wird auf ihrer Stirn sein.
    Die Nacht wird verschwunden sein,
sie bedürfen nicht mehr des Lichtes einer Lampe
noch des Lichtes der Sonne,
den Gott, der Herr, wird sie erleuchten;
sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Dann sagte der Engel zu mir:
„Diese Worte sind zuverlässig und wahr:
der Herr, der Gott, der die Propheten inspiriert,
hat seinen Engel gesandt,
um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.
    Siehe, ich komme bald.
Selig, wer die Worte
dieses prophetischen Buches bewahrt.“

         – Wort des Herrn.

PsalmPs 94 (95), 1-2, 3-5, 6-7

Kommt, lasst uns jauchzen vor dem Herrn,
unserem Fels, unserem Heil, zujubeln!
Lasst uns voll Dank zu ihm kommen,
mit festlichen Liedern ihn preisen!

Ja, der große Gott ist der Herr,
der große König über alle Götter:
in seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
und ihm gehören die Höhen der Berge;
sein ist das Meer, denn er hat es gemacht,
und das Festland, das seine Hände gebildet haben.

Tretet ein, verneigt euch, fallt nieder,
lasst uns anbeten den Herrn, der uns gemacht hat.
ja, er ist unser Gott;
wir sind das Volk, das er führt,
die Herde, geleitet von seiner Hand.

EvangeliumLc 21, 34-36

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    „Gebt Acht auf euch,
dass eure Herzen nicht durch Rausch, Trunkenheit und die Sorgen des Lebens beschwert werden,
und jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,
    wie eine Falle.
Denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
    Bleibt wachsam und betet zu jeder Zeit:
dann habt ihr die Kraft,
allem zu entkommen, was geschehen wird,
und vor den Menschensohn hinzutreten.“

         – Lob sei dir, Christus, für das Evangelium.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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