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3. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

Samstag, 26. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Der heutige Tag wird in der katholischen Liturgie als "Feria" begangen, was bedeutet, dass kein spezifischer Heiliger oder ein besonderes Fest gefeiert wird. Im Laufe des liturgischen Jahres gibt es viele solcher Werktage, die dazu einladen, sich auf die täglichen Lesungen, das Gebet und das persönliche geistliche Leben einzulassen. Die Kirche stellt uns an diesen Tagen in besonderer Weise Gottes Wort aus der Heiligen Schrift vor Augen und ruft dazu auf, die eigene Beziehung zu Christus und zum Nächsten zu vertiefen. Diese sogenannten "feriale" Tage bieten Raum für Stille, Besinnung und das Hineinwachsen in den christlichen Alltag. Sie sind ein wertvoller Teil des liturgischen Jahres, da sie helfen, die Spiritualität und Nachfolge Christi kontinuierlich zu leben – nicht nur an großen Festen, sondern gerade auch in den einfachen, alltäglichen Momenten. Die liturgische Farbe Grün unterstreicht die Hoffnung und das Wachsen im Glauben während dieser Zeit.

Die Feier der Feria erinnert daran, dass jeder Tag – unabhängig von besonderen liturgischen Höhepunkten – eine Einladung Gottes ist, sich ihm zuzuwenden, sein Wort zu hören und in Liebe zu handeln. So wird der Alltag Teil der Heiligung, und das Bemühen um ein christliches Leben wird auch an scheinbar "unscheinbaren" Tagen zum Gottesdienst.

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Fragen zu Samstag, 26. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungJb 42, 1-3.5-6.12-17

    Ijob wandte sich an den Herrn und sprach:
    „Ich weiß, dass du alles vermagst
und dass kein Plan für dich unerreichbar ist.
    Wer ist es, der deine Pläne verdunkelt,
ohne Einsicht zu haben?
Tatsächlich habe ich geredet, ohne zu verstehen,
von Wundern, die mein Fassungsvermögen überstiegen, von denen ich nichts wusste.
    Vom Hörensagen hatte ich dich gekannt,
aber jetzt haben meine Augen dich gesehen.
    Darum widerrufe ich, bereue
auf Staub und Asche.“

    Der Herr segnete das neue Leben Ijobs
noch mehr als sein früheres.
Ijob besaß vierzehntausend Schafe und sechstausend Kamele,
tausend Rinder und tausend Eselinnen.
    Er hatte auch wieder sieben Söhne und drei Töchter.
    Die erste nannte er Taube,
die zweite Lorbeerblüte,
und die dritte Blickschatten.
    Im ganzen Land gab es keine so schönen Frauen
wie die Töchter Ijobs.
Ihr Vater gab ihnen Erbanteil wie ihren Brüdern.
    Danach lebte Ijob noch hundertvierzig Jahre lang,
und er sah seine Söhne und die Söhne seiner Söhne:
vier Generationen.
    Und Ijob starb alt und lebenssatt.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 118 (119), 66.71, 75.91, 125.130

Lehre mich zu verstehen und richtig zu urteilen:
ich verlasse mich auf deinen Willen.
Zu meinem Besten habe ich gelitten,
so habe ich deine Gebote gelernt.

Herr, ich weiß es, deine Entscheidungen sind gerecht;
du bist treu, wenn du mich prüfst.
Bis zum heutigen Tag besteht die Welt durch deine Entscheidungen:
jede Sache ist dein Diener.

Ich bin dein Knecht, erleuchte mich:
ich will deine Weisungen erkennen.
Dein Wort zu entschlüsseln bringt Licht
und die Einfältigen verstehen es.

EvangeliumLc 10, 17-24

In jener Zeit
    kehrten die 72 Jünger, die Jesus ausgesandt hatte,
voll Freude zurück und sagten:
„Herr, sogar die Dämonen
gehorchen uns in deinem Namen.“
    Jesus sprach zu ihnen:
„Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
    Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben,
Schlangen und Skorpione zu zertreten
und über die ganze Macht des Feindes:
nichts wird euch schaden können.
    Doch freut euch nicht darüber,
dass euch die Geister untertan sind;
sondern freut euch,
dass eure Namen im Himmel eingeschrieben sind.“

    In derselben Stunde jubelte Jesus im Heiligen Geist
und sprach:
„Vater, Herr des Himmels und der Erde,
ich preise dich:
was du vor den Weisen und Klugen verborgen hast,
hast du den Unmündigen offenbart.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen in deiner Güte.
    Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden.
Niemand weiß, wer der Sohn ist, außer dem Vater,
und niemand weiß, wer der Vater ist, außer dem Sohn
und der, dem der Sohn es offenbaren will.“

    Dann wandte er sich zu seinen Jüngern
und sprach sie besonders an:
„Selig die Augen, die sehen, was ihr seht!
    Denn, ich sage euch:
viele Propheten und Könige
haben gewünscht zu sehen, was ihr seht,
haben es aber nicht gesehen,
zu hören, was ihr hört,
haben es aber nicht gehört.“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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