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Der Heilige des Tages · 4. Juli

Heilige Elisabeth von Portugal

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 13. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Grün


Die heilige Elisabeth von Portugal, auch als Elisabeth von Aragón bekannt, lebte im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert. Sie war Tochter des Königs von Aragón und wurde als Jugendliche mit König Dionysius von Portugal verheiratet. Ihr Leben war geprägt von tiefem Glauben, außergewöhnlicher Mildtätigkeit und dem unermüdlichen Einsatz für Frieden. In einer Zeit politischer Spannungen und familiärer Konflikte vermittelte sie mehrmals zwischen verfeindeten Parteien, sogar zwischen ihrem eigenen Mann und Sohn. Nach dem Tod ihres Ehemannes trat Elisabeth in den Dritten Orden des heiligen Franziskus ein und widmete sich noch intensiver den Werken der Nächstenliebe. Ihre Sorge für Arme, Kranke und Waisen wurde weithin bewundert, und viele Legenden erzählen von Wundern, die sich auf ihre Fürsprache ereigneten. Die Kirche feiert ihr Gedächtnis als Beispiel christlicher Friedensstiftung und tätiger Liebe. Die Verehrung der heiligen Elisabeth zeigt, wie eine Frau in hoher gesellschaftlicher Position aus dem Glauben heraus Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen kann.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Ich werde die Gefangenen meines Volkes zurückbringen und sie in ihrem Land einpflanzen » — Am 9, 11-15

So spricht der Herr:
    An jenem Tag werde ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten;
ich werde ihre Risse ausbessern, ihre Trümmer wieder aufrichten,
ich werde sie wieder aufbauen wie in den Tagen der Vorzeit,
    damit ihre Bewohner den Rest von Edom und alle Nationen in Besitz nehmen,
über die einst mein Name ausgerufen wurde,
– Spruch des Herrn, der dies alles vollbringt.
    Siehe, es kommen Tage
– Spruch des Herrn –
da werden sich Pflüger direkt an Schnitter reihen,
der Traubentreter an den Sämann.
Die Berge werden von jungem Wein triefen,
alle Hügel davon überfließen.
    Ich werde die Gefangenen meines Volkes Israel zurückbringen;
sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und darin wohnen;
sie werden Weinberge pflanzen und ihren Wein trinken;
sie werden Gärten anlegen und deren Früchte essen.
    Ich werde sie in ihrem Land einpflanzen,
und nie mehr werden sie herausgerissen werden
aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe.
Der Herr, dein Gott, hat gesprochen.

            – Wort des Herrn.

Ps 84 (85), 9, 11-12, 13-14

Ich höre: Was verkündet der Herr, unser Gott?
Er verkündet Frieden
für sein Volk und seine Frommen;
sie sollen nicht zurückkehren zur Torheit!

Liebe und Wahrheit begegnen sich,
Gerechtigkeit und Frieden küssen sich;
Wahrheit sprosst aus der Erde hervor
und Gerechtigkeit blickt vom Himmel herab.

Der Herr spendet seine Gaben,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und seine Schritte bahnen den Weg.

« Können etwa die Hochzeitsgäste trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? » — Mt 9, 14-17

In jener Zeit
    kamen die Jünger des Johannes des Täufers zu Jesus und fragten:
« Warum fasten wir und die Pharisäer eigentlich,
aber deine Jünger fasten nicht? »
    Jesus antwortete ihnen:
« Können etwa die Hochzeitsgäste trauern,
während der Bräutigam bei ihnen ist?
Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen;
dann werden sie fasten.
    Auch setzt niemand ein neues Stück Stoff
auf ein altes Kleid,
sonst reißt das eingesetzte Stück vom Kleid ab,
und der Riss wird noch größer.
    Auch füllt man keinen neuen Wein in alte Schläuche;
sonst platzen die Schläuche,
der Wein läuft aus,
und die Schläuche sind verdorben.
Vielmehr füllt man neuen Wein in neue Schläuche,
und so bleibt beides erhalten.»

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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