7. November
Samstag, 31. Woche im Jahreskreis
Jahr II
Luxemburg : Hl. WILLIBRORD, Bischof, zweiter Patron von Luxemburg
Der heutige Tag wird in der liturgischen Ordnung als "ferialer Tag" oder "Werktag" der 31. Woche im Jahreskreis begangen. An einem solchen Werktag gedenkt die Kirche keines besonderen Heiligen und feiert auch kein besonderes Fest. Stattdessen richtet sich die Liturgie vor allem nach den fortlaufenden Schriftlesungen und Gebeten des Tages, die dem geistlichen Wachstum der Gläubigen dienen sollen. Die Werktage bieten Zeit zur geistlichen Besinnung inmitten des Alltags und helfen, das Evangelium konkret ins tägliche Leben zu integrieren. Die Gebete der Messe und die Lesungen laden dazu ein, sich den Herausforderungen des Alltags im Licht des Glaubens zu stellen und auf die stillen, verborgenen Wirkweisen Gottes einzugehen. Besonders im Verlauf des sogenannten Jahreskreises, der den Großteil des Kirchenjahres ausmacht, bieten solche ferialen Tage eine Gelegenheit zur Vertiefung der Beziehung zu Gott und zur Treue im täglichen Leben, ohne die großen Worte oder Feiern, sondern in einfacher Treue und Alltagsheiligkeit. Sie erinnern die Gläubigen daran, dass Heiligkeit nicht nur in außergewöhnlichen Taten, sondern besonders auch im Alltag gesucht und gefunden werden kann.
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Fragen zu Samstag, 31. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)
Regionale Besonderheiten
- Luxemburg — Hl. WILLIBRORD, Bischof, zweiter Patron von Luxemburg
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
LesungPh 4, 10-19
Brüder,
ich habe mich sehr im Herrn gefreut,
dass eure guten Gesinnungen für mich nun erneut aufblühen:
sie waren wohl lebendig,
aber ihr hattet keine Gelegenheit, sie zu zeigen.
Ich sage das nicht wegen der Entbehrungen,
denn ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.
Ich weiß, wie man mit wenig auskommt,
ich weiß auch, wie man im Überfluss lebt.
Ich bin in allem und für alles eingeübt:
satt zu sein und zu hungern,
im Überfluss zu leben und Mangel zu leiden.
Ich vermag alles
durch den, der mir Kraft gibt.
Doch ihr habt gut daran getan, an meiner Not Anteil zu nehmen.
Ihr, Philipper, wisst ja:
in den ersten Tagen der Verkündigung des Evangeliums,
als ich Mazedonien verließ,
hatte ich an Einnahmen und Ausgaben
an keiner anderen Gemeinde Anteil als an eurer.
Schon in Thessalonich habt ihr mir sogar zweimal geschickt,
was ich nötig hatte.
Ich suche nicht die Gaben,
was ich suche,
ist der Gewinn, der euch angerechnet wird.
Ich habe aber alles erhalten, ich habe Überfluss;
ich bin reich beschenkt, seit Epaphrodit mir eure Gabe überbracht hat:
es ist wie ein wohlriechendes Opfer,
ein Opfer, das Gott angenehm ist und das ihm gefällt.
Und mein Gott wird euch für all eure Bedürfnisse sorgen in seiner Fülle,
auf herrliche Weise,
in Christus Jesus.
– Wort des Herrn.
PsalmPs 111 (112), 1-2, 5-6, 8a.9
Wohl dem, der den Herrn fürchtet,
der mit ganzem Herzen seinen Willen liebt!
Seine Nachkommen werden mächtig sein im Land;
das Geschlecht der Gerechten wird gesegnet.
Der Rechtschaffene ist barmherzig und teilt aus;
er führt seine Geschäfte redlich.
Dieser Mensch wird niemals zu Fall kommen;
den Gerechten wird man ewig in Erinnerung behalten.
Sein Herz ist zuversichtlich, er fürchtet sich nicht.
Mit vollen Händen gibt er den Armen;
auf ewig bleibt seine Gerechtigkeit,
seine Kraft wächst, und sein Ruhm!
EvangeliumLc 16, 9-15
In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
« Ich sage euch:
Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon,
damit, wenn dieser nicht mehr da ist,
diese Freunde euch in die ewigen Wohnungen aufnehmen.
Wer im Geringsten zuverlässig ist,
ist auch im Großen zuverlässig.
Wer im Geringsten ungerecht ist,
ist auch im Großen ungerecht.
Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Mammon nicht zuverlässig wart,
wer wird euch das wahre Gut anvertrauen?
Und wenn ihr im Umgang mit dem, was einem anderen gehört, nicht zuverlässig wart,
wer wird euch das Eure geben?
Kein Diener kann zwei Herren dienen:
er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben,
oder er wird an dem einen hängen und den anderen verachten.
Ihr könnt nicht beiden zugleich dienen: Gott und dem Mammon.»
Als die Pharisäer dies alles hörten,
sie waren geldliebend,
verspotteten sie Jesus.
Da sagte er zu ihnen:
« Ihr seid es, die sich vor den Menschen als gerecht darstellen,
aber Gott kennt eure Herzen.
Denn was die Menschen für großartig halten,
ist in Gottes Augen ein Gräuel.»
– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org