CatéGPT

6. November

Liturgische Farbe : Grün

Freitag, 31. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Heute feiert die Kirche keinen besonderen Heiligengedenktag, sondern einen sogenannten "férietäg" im liturgischen Kalender. Diese gewöhnlichen Tage („feriae“) sind Gelegenheiten, tiefer in die alltäglichen Aspekte des christlichen Lebens einzutauchen und die Lesungen und Gebete der täglichen Messe in den Vordergrund zu stellen. Besonders in der sogenannten 'Zeit im Jahreskreis' ermutigt uns die Kirche dazu, in der Kontinuität des Glaubens zu leben und uns auf das Wirken Gottes im Alltag zu besinnen, ohne spezielle Feste oder Hochfeste von Heiligen oder besonderen Ereignissen zu haben. An férietagen dienen die Schrifttexte der Tagesmesse dazu, den Gläubigen Anleitung und Inspiration für ihr christliches Leben zu geben, oft mit einem Fokus auf Nachfolge, Umkehr, Liebe und das Streben nach Heiligkeit im Alltag.

Die gewöhnlichen Tage erinnern daran, dass die Heiligkeit nicht nur in außergewöhnlichen Momenten oder durch außergewöhnliche Menschen verwirklicht wird, sondern in der Treue und Hingabe unseres alltäglichen Lebens. Die spirituelle Tiefe solcher Tage besteht darin, die Gegenwart Gottes in den unscheinbaren Momenten zu suchen und zu finden.

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Fragen zu Freitag, 31. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungPh 3, 17 – 4, 1

Brüder,
folgt gemeinsam meinem Beispiel,
und achtet auf die, die leben
nach dem Vorbild, das wir euch gegeben haben.
    Denn ich habe es euch oft gesagt,
und jetzt sage ich es unter Tränen noch einmal:
viele leben als Feinde des Kreuzes Christi.
    Ihr Ende ist das Verderben.
Ihr Bauch ist ihr Gott,
und sie rühmen sich dessen, was ihre Schande ist;
sie streben nur nach irdischen Dingen.
    Wir jedoch haben unser Bürgerrecht im Himmel;
von dort erwarten wir als Retter
den Herrn Jesus Christus,
    er, der unseren armseligen Leib
verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes,
durch die Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

    Darum, meine geliebten Brüder, für die ich so viel Zuneigung empfinde,
ihr, meine Freude und meine Krone,
bleibt standhaft im Herrn, meine Geliebten.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 121 (122), 1-2, 3-4ab, 4cd-5

Wie sehr habe ich mich gefreut, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir gehen!“
Nun stehen unsere Füße
in deinen Toren, Jerusalem!

Jerusalem, du bist fest gebaut,
als eine Stadt, die in sich geschlossen ist!
Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des Herrn!

Dort dankt Israel
dem Namen des Herrn.
Dort steht der Thron des Rechts,
der Thron des Hauses David.

EvangeliumLc 16, 1-8

In jener Zeit
    sprach Jesus zu den Jüngern:
„Ein reicher Mann hatte einen Verwalter,
von dem ihm berichtet wurde, er vergeude sein Vermögen.
    Da ließ er ihn rufen und sagte zu ihm:
'Was höre ich über dich?
gib Rechenschaft über deine Verwaltung ab,
denn du kannst nicht länger mein Verwalter bleiben.'
    Der Verwalter überlegte bei sich:
'Was soll ich jetzt tun,
da mein Herr mir die Verwaltung nimmt?
Für Feldarbeit fehlt mir die Kraft.
Zu betteln schäme ich mich.
    Ich weiß, was ich tun werde,
damit, wenn ich aus der Verwaltung entlassen bin,
mich Leute in ihre Häuser aufnehmen.'
    Er ließ die Schuldner seines Herrn einen nach dem anderen zu sich kommen.
Zum ersten sagte er:
'Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?'
    Er antwortete:
'Hundert Fass Öl.'
Der Verwalter sagte zu ihm:
'Nimm deinen Schuldschein,
setz dich schnell und schreib fünfzig.'
    Dann fragte er einen anderen:
'Und du, wie viel bist du schuldig?'
Er antwortete:
'Hundert Sack Weizen.'
Der Verwalter sagte zu ihm:
'Nimm deinen Schuldschein und schreib achtzig.'
    Der Herr lobte den unehrlichen Verwalter,
weil er klug gehandelt hatte;
den Kindern dieser Welt ist im Umgang mit ihresgleichen
klüger als die Kinder des Lichts.“

            – Lob sei dir, Christus, für dein heiliges Evangelium.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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