CatéGPT

5. November

Liturgische Farbe : Grün

Donnerstag, 31. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Am 5. November gedenkt die Kirche in vielen Gegenden keines bestimmten Heiligen, sondern feiert einen sogenannten "férieten" Tag. "Ferien" (vom lateinischen "feria") sind gewöhnliche Werktage im liturgischen Kalender, an denen kein Hochfest, Fest oder Gedächtnis eines Heiligen festgelegt ist. Im Jahreskreis dienen diese Tage dazu, das tägliche Leben der Gläubigen mit dem Wort Gottes und dem Gebet zu verbinden. Die liturgischen Lesungen stammen häufig aus den kontinuierlich gelesenen biblischen Büchern und laden dazu ein, den Glauben im Alltag zu leben, zu wachsen und den Ruf zur Heiligkeit im einfachen Handeln zu vertiefen.

Das liturgische Grün erinnert an Hoffnung, Wachstum und Leben – zentrale Motive in der Zeit im Jahreskreis. Die Kirche betont so, dass auch der "gewöhnliche" Tag voller Möglichkeiten ist, Gottes Nähe zu begegnen und aus der Kraft des Glaubens zu leben. Gerade diese unspektakulären Tage sind eine Einladung, das Evangelium in kleinen Dingen zu bezeugen. Die liturgische Gestaltung ist meist schlicht und bietet Raum für persönliches Gebet, Reflexion und Dankbarkeit für das Alltägliche.

Der Sinn solcher "feriaten" Tage liegt darin, dass Heiligkeit und Gottes Gegenwart nicht nur in großen Festen oder im Leben herausragender Heiliger sichtbar werden, sondern zu jeder Zeit und im Alltag erfahrbar sind. "Ferien" bieten also eine wertvolle geistliche Gelegenheit, mitten in den Rhythmen des Lebens Wachsamkeit und Treue zu üben.

Permanenter Link

Eine Frage zum Fest des Tages stellen

Fragen zu Donnerstag, 31. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungPh 3, 3-8a

Brüder,
   wir sind es, die die wahrhaft Beschnittenen sind,
wir, die wir durch den Geist Gottes unseren Gottesdienst feiern,
wir, die wir unseren Stolz auf Christus Jesus setzen
und unser Vertrauen nicht auf das Fleisch setzen.
   Ich hätte allerdings auch Gründe,
mein Vertrauen auf das Fleisch zu setzen.
Wenn ein anderer meint, Gründe dafür zu haben,
ich hätte sie noch viel mehr:
   am achten Tag beschnitten,
von dem Volk Israel,
aus dem Stamm Benjamin,
Hebräer, von Hebräern geboren;
was das Gesetz betrifft, war ich ein Pharisäer;
   im Eifer ein Verfolger der Kirche;
bezüglich der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, war ich untadelig.
   Aber all diese Vorteile, die ich hatte,
habe ich um Christi willen als Verlust betrachtet.
   Ja, ich halte dies alles für Verlust
um des höchsten Gutes willen:
die Erkenntnis von Christus Jesus, meinem Herrn.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 104 (105), 2-3, 4-5, 6-7

Singt ihm und spielt für ihn,
erzählt unaufhörlich von seinen Wundern;
rühmt euch seines heiligen Namens:
Freude den Herzen, die Gott suchen!

Sucht den Herrn und seine Macht,
sucht stets sein Angesicht;
ergedenkt der Wunder, die er getan hat,
der Zeichen, der Urteile seines Mundes.

Ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
Söhne Jakobs, die er erwählt hat,
der Herr, das ist unser Gott:
seine Urteile gelten für das ganze All.

EvangeliumLc 15, 1-10

In jener Zeit
   kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
   Die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten über ihn:
„Dieser nimmt die Sünder freundlich auf,
und isst mit ihnen!“
   Da erzählte ihnen Jesus dieses Gleichnis:
   „Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eines davon verliert,
lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück,
um das eine, das verloren ist, zu suchen,
bis er es gefunden hat?
   Und wenn er es gefunden hat,
nimmt er es voller Freude auf seine Schultern,
   und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen
um ihnen zu sagen:
‚Freut euch mit mir,
denn ich habe mein Schaf wiedergefunden,
das verloren war!‘
   Ich sage euch:
So wird im Himmel Freude sein
über einen einzigen Sünder, der umkehrt,
mehr als über neunundneunzig Gerechte,
die keine Umkehr nötig haben.

    Oder wenn eine Frau zehn Silbermünzen hat
und eine davon verliert,
zündet sie nicht eine Lampe an, fegt das Haus
und sucht sorgfältig, bis sie sie findet?
   Und wenn sie sie gefunden hat,
ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen
um ihnen zu sagen:
‚Freut euch mit mir,
denn ich habe die Silbermünze wiedergefunden, die ich verloren hatte!‘
   So, sage ich euch:
Es herrscht Freude bei den Engeln Gottes
über einen einzigen Sünder, der umkehrt.“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

Dieses Fest teilen — Novus Ordo Missae

Dieses Fest teilen — Vetus Ordo Missae

Zum Fest des TagesZum liturgischen Kalender