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1. September

Liturgische Farbe : Grün

Werktag im Jahreskreis

Wochentag

Dienstag, 22. Woche im Jahreskreis


An diesem Tag feiert die Kirche keinen bestimmten Heiligen oder ein besonderes Fest, sondern begeht einen sogenannten „Werktag“ (feria) im liturgischen Kalender. Das Wort „Férie“ stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet die gewöhnlichen Tage außerhalb der großen Hochfeste und Gedenktage. Während dieser Werktage liegt der Fokus auf den täglichen Lesungen aus der Heiligen Schrift, die uns helfen, das Wort Gottes im Alltag zu vertiefen und zu leben.

Diese Zeit im liturgischen Jahr wird als 'Zeit im Jahreskreis' bezeichnet und bietet Raum für das beständige Wachstum im Glauben und die Vertiefung unserer Beziehung zu Christus. Ohne besondere Feste oder Gedenktage haben die Gläubigen die Möglichkeit, ihre alltäglichen Herausforderungen und Freuden mit Gott zu teilen und zu reflektieren, wie der Glaube das tägliche Leben prägt. Die Liturgie an Werktagen erinnert daran, dass jeder Tag unter dem Segen Gottes steht und dass Heiligkeit auch im Alltäglichen gelebt werden kann. Dieses stille, aber bedeutende Zeugnis für Christus ist eine Einladung, die Liebe Gottes in jedem Moment zu suchen und zu empfangen.

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Fragen zu Werktag im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung1 Co 2, 10b-16

Brüder,
    der Geist erforscht alles,
sogar die Tiefen Gottes.
    Wer von den Menschen weiß denn, was im Menschen ist,
außer dem Geist des Menschen, der in ihm ist?
Ebenso erkennt niemand, was in Gott ist,
außer dem Geist Gottes.
    Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen,
sondern den Geist, der von Gott kommt,
und so erkennen wir,
was uns von Gott geschenkt wurde.
    Davon reden wir auch in Worten,
die wir nicht durch menschliche Weisheit,
sondern durch den Geist gelernt haben;
wir deuten Geistliches durch Geistliches.
    Der Mensch, aus eigener Kraft,
nimmt nicht an, was vom Geist Gottes kommt;
für ihn ist es Torheit,
und er kann es nicht verstehen,
den nur durch den Geist kann man alles beurteilen.
    Der vom Geist Erfüllte prüft alles,
aber selbst wird er von niemandem beurteilt.
    Denn es steht geschrieben:
Wer hat den Sinn des Herrn erkannt,
dass er ihn unterweisen könnte?

Wir aber haben den Sinn Christi!

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 144 (145), 8-9, 10-11, 12-13ab, 13cd-14

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langsamen zum Zorn und groß an Liebe;
die Güte des Herrn reicht über alle,
sein Erbarmen gilt all seinen Werken.

Alle deine Werke, Herr, sollen dir danken,
und deine Frommen dich preisen!
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Reiches reden,
sie sprechen von deinen Taten.

Sie verkünden den Menschen deine Taten,
die Herrlichkeit und den Glanz deines Reiches;
dein Reich ist ein ewiges Reich,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

Der Herr ist treu in all seinen Worten,
verlässlich in all seinem Tun.
Der Herr stützt alle, die fallen,
und richtet alle Gebeugten auf.

EvangeliumLc 4, 31-37

In jener Zeit
    ging Jesus nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa,
und er lehrte dort am Sabbat.
    Seine Lehre erfüllte alle mit Staunen,
weil sein Wort Vollmacht hatte.
    Es war aber in der Synagoge
ein Mann, der von einem unreinen Dämon besessen war,
der schrie mit lauter Stimme:
    „Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus von Nazaret?
Bist du gekommen, uns zu vernichten?
Ich weiß, wer du bist:
Du bist der Heilige Gottes.“
    Jesus befahl ihm streng:
„Schweig! Fahr aus von diesem Menschen.“
Da warf der Dämon den Mann in die Mitte
und fuhr von ihm aus, ohne ihm Schaden zuzufügen.
    Alle waren vor Schrecken ergriffen und sprachen zueinander:
„Was ist das für ein Wort?
Mit Vollmacht und Kraft gebietet er
den unreinen Geistern,
und sie fahren aus!“
    Und die Kunde von Jesus verbreitete sich in der ganzen Gegend.

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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