2. September
Mercredi, 22ème Semaine du Temps Ordinaire
Mittwoch, 22. Woche im Jahreskreis
Der heutige Tag im liturgischen Kalender der katholischen Kirche ist eine gewöhnliche Werktagfeier, die sogenannte "Feria". Das bedeutet, es gibt keinen spezifischen Heiligen oder ein besonderes Fest, das gefeiert wird. Die Kirche gedenkt an Ferientagen der alltäglichen Treue zum Evangelium und lädt die Gläubigen dazu ein, den Glauben im Alltag neu zu leben und die geistlichen Schätze des gewöhnlichen Lebens zu entdecken. Während der sogenannten "gewöhnlichen Zeit" (Tempus per annum) konzentrieren sich die täglichen Lesungen oft auf die fortlaufende Betrachtung des Lebens Christi und die Ermahnungen der Apostel an die frühen Christengemeinden.
Feria-Tage erinnern uns daran, dass nicht jeder Tag im Kalender von besonderen Festen oder Gedenktagen geprägt sein muss, um geheiligt zu werden. Vielmehr betont die Kirche, dass das gesamte Leben und besonders der Alltag Ort der Nachfolge Christi ist. Somit regt die Feier der Feria dazu an, inmitten der Routine aufmerksam für das Wirken Gottes zu bleiben. Auch das liturgische Grün, das heute getragen wird, symbolisiert Wachstum und Hoffnung im christlichen Alltag. Die heilige Messe wird gewöhnlich nach der Ordnung der Zeit gefeiert, ohne spezielle Gebete für Heilige oder Feste. Die Fürbitten und Gebete nehmen die Anliegen der Gemeinde und der Welt auf und verankern unseren Alltag im Gebet.
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Eine Frage zum Fest des Tages stellen
Fragen zu Mercredi, 22ème Semaine du Temps Ordinaire (Novus Ordo Missae)
Der liturgische Tag
Lesungen der Messe
Lesung1 Co 3, 1-9
Brüder,
als ich zu euch gesprochen habe,
konnte ich nicht zu euch reden wie zu Geistlichen,
sondern wie zu fleischlich gesinnten Menschen,
wie zu unmündigen Kindern in Christus.
Milch habe ich euch gegeben,
nicht feste Speise;
den sie hättet ihr damals nicht vertragen,
und auch jetzt könnt ihr es noch nicht,
denn ihr seid noch fleischlich gesinnt.
Denn solange Eifersucht und Streit unter euch herrschen,
seid ihr da nicht fleischlich,
und lebt ihr nicht noch ganz menschlich?
Wenn einer von euch sagt:
„Ich halte zu Paulus“,
und ein anderer:
„Ich halte zu Apollos“,
ist das nicht rein menschlich?
Wer ist denn Apollos? Wer ist Paulus?
Diener, durch die ihr zum Glauben gekommen seid,
und die wirkten, wie der Herr es jedem gegeben hat.
Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen;
aberge wachsen ließ Gott.
So ist weder der etwas, der pflanzt,
noch der, der begießt;
sondern nur Gott, der das Wachstum schenkt.
Der aber pflanzt und der begießt,
sind eins;
aber jeder wird seinen eigenen Lohn empfangen,
gemäß seiner Mühe.
Wir sind Mitarbeiter Gottes,
und ihr seid ein Acker, den Gott bebaut,
ein Haus, das Gott baut.
– Wort des Herrn.
PsalmPs 32 (33), 12-13, 14-15, 20-21
Wohl dem Volk, dessen Herr sein Gott ist,
wohl der Nation, die er zu seinem Erbe erwählte!
Vom Himmel schaut der Herr herab:
er sieht alle Menschenkinder.
Von seinem Thron aus beobachtet er
alle Bewohner der Erde,
er, der das Herz eines jeden formt,
und all ihre Taten durchschaut.
Unsere Seele hofft auf den Herrn:
er ist unsere Hilfe und unser Schild.
Von ihm kommt die Freude unseres Herzens,
und wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.
EvangeliumLc 4, 38-44
In jener Zeit
verließ Jesus die Synagoge von Kafarnaum
und ging in das Haus des Simon.
Doch Simons Schwiegermutter
litt an hohem Fieber,
und man bat Jesus, ihr zu helfen.
Er trat zu ihr,
schien das Fieber an, und das Fieber verließ sie.
Im selben Augenblick stand sie auf
und diente ihnen.
Beim Sonnenuntergang
brachten alle, die Kranke mit vielfältigen Leiden hatten,
sie zu ihm.
Und Jesus legte jedem von ihnen die Hände auf
und heilte sie.
Auch Dämonen fuhren aus vielen von ihnen aus und schrien:
„Du bist der Sohn Gottes!“
Aber er befahl ihnen streng, zu schweigen,
den sie wussten, dass er der Christus war.
Als es Tag wurde, verließ Jesus das Haus
und zog sich an einen einsamen Ort zurück.
Die Leute suchten ihn;
sie kamen zu ihm,
und wollten ihn daran hindern, sie zu verlassen.
Doch er sagte zu ihnen:
„Auch den anderen Städten
muss ich die gute Nachricht vom Reich Gottes verkünden,
denn dazu bin ich gesandt worden.“
Und er verkündete das Evangelium
in den Synagogen des jüdischen Landes.
– Lob sei dir, Christus.
Liturgische Texte: © AELF — aelf.org