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11. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

28. Sonntag im Jahreskreis

Lesejahr A


Der 28. Sonntag im Jahreskreis lädt uns dazu ein, die Einladung Gottes zum ewigen Leben zu betrachten, wie sie im Evangelium dieses Tages dargestellt wird. In den liturgischen Lesungen steht häufig das Gleichnis vom königlichen Gastmahl im Mittelpunkt (Matthäus 22,1–14). Hier erzählt Jesus von einem König, der zu einer großen Feier lädt, aber viele der Eingeladenen lehnen die Einladung ab. Schließlich füllt der König die Festgesellschaft mit Menschen von den Straßen, wodurch die universale Einladung Gottes zum Heil deutlich wird.

Der Sonntag ist im christlichen Leben ein besonders wichtiger Tag, denn er erinnert an die Auferstehung Jesu Christi. Die Kirche feiert an jedem Sonntag das Pascha-Mysterium: Christus hat den Tod besiegt und lädt alle zum Leben ein. Die grüne liturgische Farbe unterstreicht das Wachstum und die Hoffnung, die im Alltag des Glaubens wurzeln.

Dieser Sonntag ruft Gläubige dazu auf, das Geschenk des Glaubens neu zu schätzen und sich die Frage zu stellen, ob wir die Gnade Gottes mit offenen Herzen annehmen. Er erinnert daran, dass Gottes Einladung beständig ist – aber auch persönlich beantwortet werden muss. Die Texte und Gebete der Liturgie stärken das Vertrauen auf Gottes Treue und geben Kraft für das christliche Leben im Alltag.

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Eine Frage zum Fest des Tages stellen

Fragen zu 28. Sonntag im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Erste LesungIs 25, 6-10a

    Der Herr der Heerscharen
wird für alle Völker auf seinem Berg ein Festmahl bereiten,
ein Festmahl mit fetten Speisen und edlen Weinen,
ein Festmahl mit köstlichen, fetten Speisen und geläuterten Weinen.
    Auf diesem Berg wird er beseitigen
den Trauerschleier, der alle Völker umhüllt,
und das Tuch, das alle Nationen bedeckt.
    Er wird den Tod für immer vernichten.
Gott, der Herr, wird die Tränen von allen Gesichtern abwischen,
und auf der ganzen Erde wird er die Schmach seines Volkes entfernen.
Der Herr hat gesprochen.

    An jenem Tag wird man sagen:
„Seht, das ist unser Gott,
auf ihn haben wir gehofft, und er hat uns gerettet;
das ist der Herr,
auf ihn haben wir gehofft;
ja, wir wollen jubeln und uns freuen:
er hat uns gerettet!“
    Denn die Hand des Herrn
ruht auf diesem Berg.

    – Wort des Herrn.

PsalmPs 22 (23), 1-2ab, 2c-3, 4, 5, 6

Der Herr ist mein Hirte;
ich leide keinen Mangel.
Auf grünen Auen lässt er mich lagern,
er führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden,
um seines Namens willen.

Auch wenn ich auch gehe im finsteren Tal,
fürchte ich kein Unheil,
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde;
du salbst mein Haupt mit Öl,
mein Becher fließt über.

Güte und Huld werden mir folgen
alle Tage meines Lebens;
und ich werde wohnen im Hause des Herrn
immerdar.

Zweite LesungPh 4, 12-14.19-20

Brüder und Schwestern,
    ich verstehe es, in Armut zu leben,
und ich kann auch Überfluss haben.
Ich habe alles kennengelernt, bin in alles eingeweiht:
satt zu sein und zu hungern,
Überfluss zu haben und Not zu leiden.
Alles vermag ich
in dem, der mir Kraft gibt.
    Doch ihr habt gut daran getan, mit mir zu teilen,
als ich in Bedrängnis war.
    Mein Gott aber wird euch mit allem versorgen, was ihr nötig habt,
nach seinem Reichtum,
in herrlicher Weise,
in Christus Jesus.

    Gott, unserem Vater, sei Ehre
in alle Ewigkeit. Amen.

    – Wort des Herrn.

EvangeliumMt 22, 1-14

In jener Zeit
    begann Jesus erneut zu den Hohenpriestern und den Pharisäern zu sprechen
und sagte ihnen in Gleichnissen:
    „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König,
der das Hochzeitsfest für seinen Sohn veranstaltete.
    Er schickte seine Diener, die eingeladenen Gäste zur Hochzeit zu rufen,
aber sie wollten nicht kommen.
    Er schickte nochmals andere Diener und ließ den Gästen sagen:
‚Seht, mein Festmahl ist bereitet,
meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet;
alles ist bereit, kommt zur Hochzeit!‘
    Aber sie kümmerten sich nicht darum und gingen weg,
der eine auf seinen Acker, der andere zu seinem Handel;
    die übrigen aber ergriffen die Diener,
misshandelten sie und brachten sie um.
    Da wurde der König zornig,
schickte sein Heer,
lies die Mörder töten
und ihre Stadt in Brand stecken.
    Dann sagte er zu seinen Dienern:
‚Das Hochzeitsmahl ist bereitet,
aber die Eingeladenen waren es nicht wert.
    Geht also an die Kreuzungen der Straßen
und ladet alle, die ihr trefft,
zur Hochzeit ein!‘
    Die Diener gingen hinaus auf die Straßen,
sammelten alle, die sie fanden,
die Bösen wie die Guten,
und der Hochzeitssaal füllte sich mit Gästen.
    Als der König eintrat, um die Gäste zu sehen,
entdeckte er dort einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte.
    Er sagte zu ihm:
‚Freund, wie bist du hier hereingekommen,
ohne ein Hochzeitsgewand zu haben?‘
Der aber schwieg.
    Da sagte der König zu den Dienern:
‚Bindet ihm Hände und Füße
und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis;
dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.‘

    Denn viele sind gerufen,
aber wenige sind auserwählt.“

    – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

 

ODER KURZLESUNG

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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