CatéGPT

Der Heilige des Tages · 12. August

Hl. Johanna Franziska von Chantal

Nicht gebotener Gedenktag

Mittwoch, 19. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Grün


Jeanne-Françoise de Chantal wurde 1572 in Dijon, Frankreich, geboren und wuchs in einer adeligen Familie auf. Nach dem frühen Tod ihres Mannes widmete sie sich unter schwierigen Umständen der Erziehung ihrer Kinder. Ihr geistliches Leben erreichte eine neue Tiefe, als sie 1604 auf den heiligen Franz von Sales traf, mit dem sie eine bemerkenswerte geistliche Freundschaft verband. Gemeinsam gründeten sie 1610 in Annecy den Orden von der Heimsuchung Mariä (Salesianerinnen), dessen geistliches Leben besonders durch Sanftmut, Demut und Hingabe geprägt war. Jeanne-Françoise war eine Frau großer innerer Kraft und Fürsorge, die trotz eigener Notlagen für andere da war. Ihr Orden sollte Frauen offenstehen, die wegen Alter oder Gesundheit keine anderen Ordenseintritte mehr fanden, womit sie zur Öffnung klösterlichen Lebens beitrug. Jeanne-Françoise de Chantal starb 1641 nach einem Leben voller Hingabe und wurde später heiliggesprochen. Die Kirche ehrt sie als Beispiel für tiefes Gottvertrauen, beständige karitative Liebe und eine gelebte Vereinigung mit Christus auch in den Widrigkeiten des Alltags.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

„Kennzeichne mit einem Kreuz auf der Stirn diejenigen, die über alle Gräueltaten stöhnen, die in Jerusalem begangen werden“ — Ez 9, 1-7 ; 10, 18-22

Ich hörte den Herrn, Gott, mit lauter Stimme zu mir rufen:
„Die Strafen über Jerusalem sind nahe,
und jeder trägt seine tödliche Waffe in der Hand.“
    Da traten sechs Männer heran,
kommend vom oberen Tor,
jenem an der Nordseite.
Jeder hielt seine Zerstörungswaffe in der Hand.
In ihrer Mitte war ein Mann, in Leinen gekleidet,
mit einer Schreibtafel des Schreibers an seinem Gürtel.
Sie traten heran und hielten am bronzenen Altar an.
    Die Herrlichkeit des Gottes Israels erhob sich über die Kerubim, auf denen sie ruhte,
und bewegte sich in Richtung Schwelle des Hauses des Herrn.
Da rief der Herr den Mann, der in Leinen gekleidet war,
mit der Schreibtafel an seinem Gürtel.
    Er sagte zu ihm:
„Geh durch die Stadt, durch Jerusalem,
und kennzeichne mit einem Kreuz auf der Stirn
diejenigen, die stöhnen und klagen
über alle Gräueltaten, die dort begangen werden.“
    Dann hörte ich den Herrn zu den anderen sagen:
„Geht ihm nach durch die Stadt und schlagt zu.
Habt kein Mitleid, verschont niemanden:
    Alte und junge Männer,
junge Frauen, Kinder, Frauen,
tötet sie, vernichtet sie.
Aber alle, die an der Stirn gekennzeichnet sind,
rührt sie nicht an.
Beginnt die Vernichtung bei meinem Heiligtum.“
Also begannen sie bei den Alten,
die die Götzen am Eingang zum Haus des Herrn anbeteten.
    Der Herr fügte hinzu:
„Macht dieses Haus unrein,
füllt die Höfe mit Leichen,
dan geht hinaus!“
Also gingen sie hinaus und schlugen in der Stadt zu.

    Die Herrlichkeit des Herrn verließ die Schwelle des Hauses
und hielt über den Kerubim an.
    Diese breiteten ihre Flügel aus;
ich sah sie sich von der Erde erheben und wegziehen,
mit den Rädern zusammen.
Sie hielten beim Eingang des östlichen Tores des Hauses des Herrn an;
die Herrlichkeit des Gottes Israels war über ihnen.
    Das waren die Lebewesen, die ich gesehen hatte
unter dem Gott Israels
am Fluss Kebar,
und ich erkannte, dass es Kerubim waren.
    Jeder hatte vier Gesichter und vier Flügel,
und unter ihren Flügeln sah man die Gestalt menschlicher Hände.
    Ihre Gesichter ähnelten
den Gesichtern, die ich am Fluss Kebar gesehen hatte;
so sahen sie aus.
Jeder ging gerade vor sich hin.

            – Wort des Herrn.

Ps 112 (113), 1-2, 3-4, 5-6

Lobt, ihr Diener des Herrn,
lobt den Namen des Herrn!
Gepriesen sei der Name des Herrn,
jetzt und bis in Ewigkeit!

Vom Aufgang bis zum Untergang der Sonne,
sei der Name des Herrn gepriesen!
Der Herr herrscht über alle Völker,
seine Herrlichkeit überragt die Himmel.

Wer ist wie der Herr, unser Gott?
Er, der droben thront.
Doch er neigt seinen Blick
auf den Himmel und auf die Erde.

„Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder gewonnen“ — Mt 18, 15-20

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
    „Wenn dein Bruder gegen dich sündigt,
weise ihn zurecht, unter vier Augen.
Hört er auf dich, hast du deinen Bruder gewonnen.
    Hört er aber nicht auf dich,
nimm noch ein oder zwei mit dir,
damit die ganze Sache sich auf das Wort von zwei oder drei Zeugen stütze.
    Wenn er auf sie nicht hören will,
sag es der Gemeinde;
wenn er auch auf die Gemeinde nicht hören will,
betrachtet ihn wie einen Heiden und Zöllner.
    Amen, ich sage euch:
Alles, was ihr auf Erden binden werdet,
wird auch im Himmel gebunden sein,
und alles, was ihr auf Erden lösen werdet,
wird auch im Himmel gelöst sein.

    Ebenso, amen, ich sage euch,
wenn zwei von euch auf Erden
einig werden, um um etwas zu bitten,
wird es ihnen von meinem Vater im Himmel zuteil werden.
    Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
bin ich mitten unter ihnen.“

            – Lob sei dir, Christus, für das Evangelium.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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