CatéGPT

Der Heilige des Tages · 18. August

ferialer Tag

Wochentag

Liturgische Farbe : Grün


Am 18. August wird kein heiliger Einzelname oder besonderes Fest gefeiert, sondern es handelt sich um einen sogenannten "ferialen Tag" (de la férie) innerhalb des 20. Sonntags im Jahreskreis. In der liturgischen Ordnung der Kirche bedeutet dies, dass an diesem Tag kein Fest oder keine besondere Gedenkfeier vorgegeben ist. Die Texte der Messe und des Stundengebets entstammen dem gewöhnlichen Ablauf der entsprechenden Wochentage im Jahreskreis. Die ferialen Tage geben Raum für die Betrachtung der alltäglichen Nachfolge Christi – eine Einladung, Gottes Gegenwart im gewöhnlichen Alltag zu suchen und das Wort Gottes, das an diesen Tagen vorgelesen wird, besonders auf das persönliche Leben zu beziehen. In diesen "grünen" Tagen erinnert uns die Kirche daran, dass Heiligkeit nicht nur an besonderen Festen oder bei herausragenden Heiligen gezeigt wird, sondern auch in der Treue und Liebe im Alltäglichen gelebt werden kann. Die Absicht der liturgischen Ordnung ist es, den Gläubigen konkrete Anleitung zu geben, wie sie in jeder Lebenslage Christus folgen können, auch ohne spektakuläre äußere Zeichen. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit, eine Heiligenmesse aus dem Messbuch zu wählen, etwa zur Verehrung generell gefeierter Heiligen oder eigener Anliegen, was zeigt, wie flexibel und pastoral die Kirche mit diesen Tagen umgeht.

Eine Frage zum Fest des Tages stellen

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Du bist ein Mensch und kein Gott, du, der deine Gedanken für göttliche hält » — Ez 28, 1-10

In jenen Tagen
erging das Wort des Herrn an mich:
    « Menschensohn, sprich zum Fürsten der Stadt Tyrus:
So spricht Gott, der Herr:
Dein Herz ist überheblich geworden,
und du hast gesagt: 'Ich bin ein Gott,
ich wohne in einer göttlichen Residenz,
mitten im Meer.'
Doch du bist ein Mensch und kein Gott,
du, der deine Gedanken für göttliche hält.
    Bist du also weiser als Daniel,
gibt es kein Geheimnis, das vor dir verborgen wäre?
    Durch deine Weisheit und deinen Verstand
hast du Reichtum erworben,
hast Gold und Silber in deine Schätze gehäuft.
    Durch deinen Handelstalent
hast du deinen Reichtum vermehrt,
und wegen dieses Reichtums ist dein Herz überheblich geworden.
    Darum spricht Gott, der Herr:
Weil du deine Gedanken für göttliche hältst,
    bringe ich Fremde gegen dich,
ein furchtbares Volk.
Sie werden das Schwert gegen deine ganze Weisheit ziehen,
sie werden deinen Glanz entweihen.
    Sie werden dich in die Grube hinabstoßen,
und du wirst im Herzen der Meere den gewaltsamen Tod sterben.
    Wirst du dann vor deinen Mördern noch sagen:
'Ich bin ein Gott'?
In der Hand derer, die dich töten werden,
wirst du ein Mensch sein und kein Gott.
    Du wirst den Tod der unbeschnittenen Heiden sterben,
durch die Hand der Fremden.
Ja, ich habe gesprochen
– Spruch Gottes, des Herrn. »

            – Wort des Herrn.

Dt 32, 26-27ab, 27cd.28, 30, 35cd-36ab

Der Herr spricht: « Ich hätte sie wie Spreu zerstreut;
ich hätte ihr Andenken unter den Menschen ausgelöscht! »
Aber da ist der Hochmut des Feindes!
Ich fürchte einen Irrtum beim Gegner. »

Man würde sagen: « Unsere Hand hat gesiegt!
nicht der Herr hat dies getan! »
Dieses Volk hat den Verstand verloren,
sie sind unfähig zu begreifen.

Ist es möglich, dass durch einen Tausende verfolgt werden,
und durch zwei Zehntausende in die Flucht geschlagen,
wenn nicht ihr Fels sie verkauft hätte,
und der Herr sie preisgegeben hätte?

Ja, nahe ist der Tag ihres Untergangs,
unmittelbar das Schicksal, das sie erwartet;
denn der Herr wird seinem Volk Recht schaffen,
er wird Erbarmen mit seinen Knechten haben.

« Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Himmelreich kommt » — Mt 19, 23-30

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
« Amen, ich sage euch:
Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich gelangen.
    Nochmals sage ich euch:
Es ist leichter, dass ein Kamel
durch ein Nadelöhr geht,
als dass ein Reicher in das Himmelreich kommt. »
    Als die Jünger das hörten,
waren sie sehr bestürzt
und sagten:
« Wer kann dann gerettet werden? »
    Jesus sah sie an und sagte:
« Für Menschen ist das unmöglich,
aber für Gott ist alles möglich. »
    Da ergriff Petrus das Wort und sprach zu Jesus:
« Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt:
was also werden wir dafür bekommen? »
    Jesus antwortete ihnen:
« Amen, ich sage euch:
Wenn die Welt neu geschaffen wird
und der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird,
dann werdet auch ihr, die ihr mir gefolgt seid,
auf zwölf Thronen sitzen
und die zwölf Stämme Israels richten.
    Und jeder, der um meines Namens willen
Häuser, Brüder, Schwestern,
einen Vater, eine Mutter, Kinder
oder einen Acker verlassen hat,
wird das Hundertfache erhalten
und das ewige Leben erben.
    Viele Erste werden Letzte sein,
viele Letzte werden Erste sein. »

            – Wort des lebendigen Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

Dieses Fest teilen

Zum Fest des TagesZum liturgischen Kalender