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Der Heilige des Tages · 18. Juli

Ferialtag

Wochentag

Liturgische Farbe : Grün


Der 18. Juli 2026 ist liturgisch ein gewöhnlicher Werktag (Ferialtag) in der 15. Woche im Jahreskreis. An sogenannten „Ferialtagen“ oder „Ferien“ feiert die Kirche keine besonderen Heiligen oder Feste, sondern nutzt die fortlaufende Lesungsordnung, um durch das Wort Gottes das alltägliche Leben christlich zu gestalten. Diese Zeit erinnert die Gläubigen daran, dass der Alltag ebenso von Gott durchdrungen und geheiligt ist wie die Hochfeste und Heiligengedenktage. Die liturgischen Texte und Lesungen fördern das geistliche Wachsen im Glauben und die Vertiefung des Verständnisses des Evangeliums im täglichen Leben. Die Farbe Grün im liturgischen Jahr drückt Hoffnung, Leben und das Wachsen in der Nachfolge Christi aus.

Die Zeit im Jahreskreis schafft Raum für Besinnung auf das Wesentliche des Glaubens – das Hören auf Christus, die Teilnahme an der Eucharistie und das Gebet. Sie bildet einen wichtigen Ruhepol zwischen den großen Festkreisen wie Weihnachten und Ostern und bietet die Gelegenheit, den christlichen Alltag besonders bewusst zu leben. Auch an solchen Tagen lädt die Kirche dazu ein, Gott in den kleinen Dingen und Begegnungen zu entdecken und das Evangelium in die Tat umzusetzen.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

"Wenn sie Felder begehren, reißen sie sie an sich; Häuser nehmen sie weg" — Mi 2, 1-5

Weh denen, die auf ihrem Lager Böses ersinnen
und Unheil ausdenken!
Bei Tagesanbruch führen sie es aus,
den sie haben die Macht dazu.
    Wenn sie Felder begehren, reißen sie sie an sich;
Häuser nehmen sie weg;
sie entreißen den Besitzer samt seinem Haus,
den Mann samt seinem Erbteil.
    Darum spricht der Herr:
Seht, ich lasse über dieses Geschlecht Unheil kommen,
das sie niederdrücken wird bis an den Hals;
ihr werdet nicht mehr mit erhobenem Haupt gehen,
denn es wird eine Zeit des Unheils sein.
    An jenem Tag wird man ein Spottlied auf euch singen,
und man wird eine Klage anstimmen und sagen:
"Wir sind völlig verwüstet!
    Der Anteil meines Volkes wird an andere gegeben!
Wehe! Er entgleitet mir!
Unsere Felder sind unter Treulose geteilt!"
    Tatsächlich wird dir niemand mehr einen Anteil sichern
in der Versammlung des Herrn.

            – Wort des Herrn.

Ps 9 B (10), 1-2, 3-4, 7-8ab, 14

Warum, Herr, bist du so fern?
Warum verbirgst du dich in Zeiten der Not?
Der Frevler verfolgt in seinem Stolz die Elenden:
sie werden in die Fallen gelockt, die er ersinnt.

Der Frevler rühmt sich der Begierde seiner Seele,
der Übermütige lästert und verspottet den Herrn;
voll Überheblichkeit sucht der Frevler nicht mehr:
"Gott ist nichts", das ist all seine Hinterlist.

Sein Mund speit Fluch, Betrug und Gewalt,
seine Zunge, Lüge und Unheil.
Er lauert im Versteck nahe bei den Dörfern,
er verbirgt sich, um den Unschuldigen zu töten.

Doch du hast es gesehen: du schaust auf Leid und Kummer,
du nimmst es in deine Hand;
auf dich verlässt sich der Schwache,
du bist der Helfer der Waise.

"Er gebot ihnen streng, nicht über ihn zu sprechen. So sollte sich das Wort Jesajas erfüllen" — Mt 12, 14-21

In jener Zeit,
    als sie die Synagoge verlassen hatten,
berieten die Pharisäer, wie sie Jesus zu Tode bringen könnten.
    Als Jesus das erfuhr, zog er sich von dort zurück,
viele folgten ihm, und er heilte sie alle.
    Doch er gebot ihnen mit Nachdruck,
nicht über ihn zu sprechen.
    So sollte sich erfüllen,
was durch den Propheten Jesaja gesagt wurde:
    Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe,
mein Geliebter, an dem meine Seele Gefallen gefunden hat.
Ich werde meinen Geist auf ihn legen,
er wird den Völkern das Recht verkünden.
    Er wird nicht streiten und nicht schreien,
niemand wird auf den Straßen seine Stimme hören.
    Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen,
den glimmenden Docht nicht auslöschen,
bis er das Recht zum Sieg geführt hat.
    Auf seinen Namen werden die Völker hoffen.

            – Wort des lebendigen Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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