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Der Heilige des Tages · 24. Juli

Hl. Charbel Makhlouf

Nicht gebotener Gedenktag

Freitag, 16. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Grün


Der heilige Charbel Makhlouf war ein maronitischer Priester und Mönch aus dem heutigen Libanon, der im 19. Jahrhundert lebte. Seine Geburt und sein bürgerlicher Name (Youssef Antoun Makhlouf) sind historisch belegt. Bereits als Jugendlicher zeigte er eine tiefe Hinwendung zu Gott und trat dem für seine Strenge bekannten maronitischen Kloster Ordens des Libanon bei. Charbel entschied sich später für ein besonders zurückgezogenes Leben als Einsiedler, geprägt von intensiver Askese, Gebet und Demut. Sein Alltag wurde bestimmt von der Feier der Eucharistie, ausdauernder Fürbitte und einer aufopferungsvollen Liebe zu den Menschen seiner Umgebung. Zahlreiche Gläubige berichten von seiner außergewöhnlichen Frömmigkeit und vielen Wundern, die ihm schon zu Lebzeiten und besonders nach seinem Tod zugeschrieben werden. Sein Grab wurde schnell zu einem Wallfahrtsort, an dem viele Menschen Gebetserhörungen und Heilungen erfahren haben. Die Kirche ehrt Charbel Makhlouf für sein radikales Gottvertrauen und seine Bereitschaft zum Opfer. Insbesondere Menschen aus dem Nahen Osten und Mitglieder der maronitischen Kirche verehren ihn als Fürsprecher. Dass sein Gedenktag auch in den römisch-katholischen Kalender aufgenommen wurde, weist darauf hin, dass Heiligkeit keine kulturellen oder geographischen Grenzen kennt, sondern immer eine universale Dimension hat.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Ich werde euch Hirten nach meinem Herzen geben. Alle Nationen werden nach Jerusalem strömen » — Jr 3, 14-17

Kehret um, abtrünnige Söhne – Spruch des Herrn ;
ich bin euer Herr und Meister.
Ich werde euch nehmen, einen aus jeder Stadt, zwei aus jedem Geschlecht,
und euch nach Zion bringen.
    Ich werde euch Hirten nach meinem Herzen geben:
sie werden euch mit Verstand und Einsicht führen.
    Wenn ihr euch vermehrt habt,
wenn ihr Frucht getragen habt im Land,
in jenen Tagen – Spruch des Herrn –
wird man nicht mehr sagen: „Bundeslade des Herrn“,
man wird der Lade nicht mehr gedenken,
man wird sich nicht mehr daran erinnern,
man wird sich nicht mehr darum kümmern,
man wird keine andere mehr machen.

    In jener Zeit
wird man Jerusalem „Thron des Herrn“ nennen.
Alle Nationen werden zu ihr strömen,
zum Namen des Herrn, nach Jerusalem;
sie werden nicht mehr den bösen Neigungen
ihres verstockten Herzens folgen.

            – Wort des Herrn.

Jr 31, 10, 11-12ab, 13

Hört, Nationen, das Wort des Herrn!
Verkündet auf den fernsten Inseln:
„Der, der Israel zerstreut hat, sammelt es wieder,
er behütet es wie ein Hirt seine Herde.

„Der Herr hat Jakob befreit,
er hat ihn erlöst aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen, jubelnd, auf den Höhen von Zion:
sie strömen zu den Gütern des Herrn.

„Die junge Frau freut sich und tanzt;
junge Männer und Alte, alle zusammen!
Ich wandle ihre Trauer in Freude,
ich erfreue sie und tröste sie nach ihrem Leid.“

„Wer das Wort hört und es versteht, bringt Frucht“ — Mt 13, 18-23

          In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
  „Hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet.
  Wenn jemand das Wort vom Reich hört und es nicht versteht,
kommt der Böse
und nimmt weg, was in sein Herz gesät wurde:
das ist der auf den Weg gesäte Samen.
  Wer den Samen auf felsigen Boden empfangen hat,
ist der, der das Wort hört
und es sogleich mit Freude aufnimmt;
  aber er hat keine Wurzeln in sich,
er ist ein Mensch des Augenblicks;
wenn Bedrängnis oder Verfolgung um des Wortes willen kommt,
stößt er sogleich ab.

             Wer den Samen unter die Dornen empfangen hat,
ist der, der das Wort hört;
aber die Sorge der Welt und der trügerische Reichtum
ersticken das Wort,
es bringt keine Frucht.

          Wer den Samen auf guten Boden empfangen hat,
ist der, der das Wort hört und versteht;
er bringt Frucht
hundert-, sechzig- oder dreißigfach.“

                                    – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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