CatéGPT

25. November

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Katharina von Alexandrien

Nicht gebotener Gedenktag

Mittwoch, 34. Woche im Jahreskreis — Jahr II


Die heilige Katharina von Alexandrien ist eine der bekanntesten Märtyrinnen der Alten Kirche, obwohl viele Details ihrer Lebensgeschichte von Legenden umrankt sind. Historisch gesicherte Fakten über ihr Leben sind rar; vermutlich ist sie eine Symbolfigur für die vielen unbekannten Frauen, die im frühen Christentum wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Nach traditionellem Bericht war Katharina eine junge, gebildete Frau aus Alexandrien, die sich offen zu Christus bekannte und sich weigerte, den heidnischen Glauben anzunehmen. Ihr mutiges Bekenntnis führte dazu, dass sie gefangen genommen, gefoltert und – nach Überlieferung – mit dem Schwert enthauptet wurde, nachdem sie auch bei gelehrten Disputen ihren Standpunkt überzeugend vertrat. Katharina gilt in der christlichen Spiritualität als Vorbild kluger, mutiger und gläubiger Frauen. Sie wurde im Mittelalter besonders verehrt und als Patronin von Gelehrten, Philosophen und Mädchen angerufen. Die Verehrung der hl. Katharina spiegelt die Hochachtung der Kirche für das standhafte Zeugnis und den intellektuellen Eifer von Frauen im Dienste des Glaubens wider. Ihr Gedenktag lädt dazu ein, über Glaubensstärke, Bildung und Treue zu Christus nachzudenken.

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Fragen zu Hl. Katharina von Alexandrien (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungAp 15, 1-4

Ich, Johannes,
sah im Himmel ein weiteres Zeichen, groß und wunderbar:
sieben Engel, die sieben Plagen besitzen;
es sind die letzten,
denn mit ihnen erfüllt sich der Zorn Gottes.

Ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermischt,
und die, die über das Tier, sein Bild
und die Zahl seines Namens gesiegt haben:
sie stehen auf diesem gläsernen Meer,
sie halten die Harfen Gottes in der Hand.
Sie singen das Lied des Mose, des Dieners Gottes,
und das Lied des Lammes.
Sie sagen:
Groß und wunderbar sind deine Werke,
Herr, Gott, Allherrscher!
Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege,
König der Völker.
Wer würde dich nicht fürchten, Herr?
Wer würde deinem Namen keine Ehre erweisen?

Ja, du allein bist heilig!

Ja, alle Nationen werden kommen
und vor dir niederfallen;

ja, offenbart sind deine gerechten Urteile.“

– Wort des Herrn.

PsalmPs 97 (98), 1, 2-3ab, 7-8, 9

Singt dem Herrn ein neues Lied,
denn er hat Wunder getan;
seine rechte Hand, sein heiliger Arm
hat ihm den Sieg verschafft.

Der Herr hat sein Heil kundgetan
und seine Gerechtigkeit den Nationen offenbart;
er hat an seine Huld und an seine Treue gedacht
für das Haus Israel.

Es brause das Meer und was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner;
es mögen die Ströme in die Hände klatschen,
die Berge sollen jubeln vor Freude.

Vor dem Angesicht des Herrn, denn er kommt,
die Erde zu richten;
er richtet den Erdkreis gerecht
und die Völker in Geradheit!

EvangeliumLc 21, 12-19

In jener Zeit
sagte Jesus zu seinen Jüngern:
„Man wird Hand an euch legen und euch verfolgen;
man wird euch in die Synagogen und ins Gefängnis bringen,
man wird euch vor Könige und Statthalter führen,
um meines Namens willen.
Das wird euch Gelegenheit geben, Zeugnis abzulegen.
Nehmt euch also zu Herzen,
dass ihr euch nicht um eure Verteidigung sorgen sollt.
Denn ich selbst werde euch Redegewandtheit und Weisheit geben,
der alle eure Gegner
weder widerstehen noch widersprechen können.
Ihr werdet sogar von Eltern,
Brüdern, Verwandten und Freunden ausgeliefert werden, und einige von euch werden sie töten.
Ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen.
Aber kein einziges Haar von eurem Haupt wird verloren gehen.
Durch euer standhaftes Ausharren werdet ihr das Leben gewinnen.“

– Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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