CatéGPT

29. Oktober

Liturgische Farbe : Grün

Donnerstag, 30. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Jahr II


Heute feiert die Kirche keinen besonderen Heiligen oder ein spezifisches Hochfest, sondern begeht einen sogenannten „ferialen Tag“. Das bedeutet, dass im liturgischen Kalender kein eigenes Fest vorgesehen ist und deshalb die Lesungen und Gebete der laufenden Woche genommen werden. Diese gewöhnlichen Tage, auch „Alltags“- oder „Ferientage“ genannt, laden die Gläubigen ein, die Gegenwart Gottes bewusst im Alltag zu suchen. Sie sind eine wichtige Erinnerung daran, dass auch abseits besonderer Feste der christliche Glaube gelebt und vertieft werden kann.

Der feriale Tag steht im Zeichen der Kontinuität: In der liturgischen Zeit des Jahres – wie jetzt in der 30. Woche im Jahreskreis – wird das Evangelium fortlaufend gelesen und erschließt so die Tiefe des Wortes Gottes nach und nach. Das grüne Parament symbolisiert Hoffnung und Wachstum im geistlichen Leben. Die Kirche fördert an solchen Tagen das stille Gebet, den persönlichen Austausch mit der Heiligen Schrift und die Feier der Eucharistie als Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens.

In einer hektischen Welt sind diese Zeiten besonders wertvoll: Sie geben Raum für Stille, Sammlung und die Pflege einer beständigen, tiefen Beziehung zu Gott. Gerade durch das scheinbar „Gewöhnliche“ wird der Alltag zum Weg der Heiligung, indem wir Christus in kleinen, unscheinbaren Momenten begegnen.

So erinnern uns die ferialen Tage daran, dass die Nachfolge Jesu nicht nur in feierlichen Stunden geschieht, sondern vor allem in Treue und Wachsamkeit im Alltag.

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Fragen zu Donnerstag, 30. Woche im Jahreskreis (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

LesungEp 6, 10-20

Brüder,
    schöpft eure Kraft aus dem Herrn
und aus seiner gewaltigen Stärke.
    Zieht die Waffenrüstung Gottes an,
damit ihr den listigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt.
    Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut,
sondern gegen die Mächte der Finsternis dieser Welt,
gegen die Gewalten, die Herrschaften,
gegen die bösen Geister in der himmlischen Welt.
    Darum ergreift die Waffenrüstung Gottes;
so könnt ihr Widerstand leisten,
wenn der Tag des Unheils kommt,
und alles tun, um standzuhalten.
    Ja, haltet stand,
geschnallt mit dem Gürtel der Wahrheit um eure Hüften,
angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit,
    die Füße bereit, das Evangelium des Friedens zu verkünden,
    und tragt immer den Schild des Glaubens,
der euch ermöglicht,
alle feurigen Pfeile des Bösen zu löschen.
    Nehmt den Helm des Heils
und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.

    Betet in jeder Lage,
lasst euch vom Geist dazu anregen, zu beten und zu bitten:
bleibt wachsam
und haltet aus im Gebet für alle Gläubigen.
    Betet auch für mich:
dass mir das rechte Wort gegeben wird,
wenn ich den Mund öffne, damit ich mutig
das Geheimnis des Evangeliums verkünde,
    für das ich als Gesandter in Ketten bin.
Betet darum, dass ich beim Verkünden des Evangeliums
mit ganzer Zuversicht rede, wie ich es soll.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 143 (144), 1, 2, 9-10

Gepriesen sei der Herr, mein Fels!
Er schult meine Hände zum Kampf,
un lehrt meine Arme den Krieg.

Er ist mein Verbündeter, meine Burg,
meine Festung, mein Befreier;
er ist der Schild, der mich schützt,
er gibt mir Macht über mein Volk.

Dir will ich ein neues Lied singen,
dir will ich spielen auf der zehnsaitigen Harfe,
dir, der den Königen den Sieg verleiht
und David, deinem Knecht, vor dem tödlichen Schwert rettet.

EvangeliumLc 13, 31-35

An jenem Tag
    kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten zu ihm:
„Geh weg, verlass diesen Ort:
Herodes will dich töten.“
    Er antwortete ihnen:
„Geht und sagt diesem Fuchs:
Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen
heute und morgen,
und am dritten Tag komme ich ans Ziel.
    Doch muss ich heute, morgen und am folgenden Tag meinen Weg fortsetzen,
dennoch darf es nicht sein,
dass ein Prophet außerhalb Jerusalems umkommt.

    Jerusalem, Jerusalem,
du tötest die Propheten
und steinigst die, die zu dir gesandt sind.
Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln,
wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt,
aber ihr habt nicht gewollt!
    Seht, euer Haus wird euch selbst überlassen.
Ich sage euch:
Ihr werdet mich nicht mehr sehen,
bis die Zeit kommt, da ihr sagt:
Gesegnet sei, der kommt im Namen des Herrn!“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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