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Der Heilige des Tages · 30. Juli

hl. Petrus Chrysologus, Bischof und Kirchenlehrer

Nicht gebotener Gedenktag

Donnerstag, 17. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Grün


Der heilige Petrus Chrysologus, dessen Name "Goldwort" bedeutet, lebte im 5. Jahrhundert und war Bischof von Ravenna. Er ist vor allem für seine tiefgründigen, aber zugleich verständlichen Predigten bekannt, die viele Gläubige zum Glauben und zu einem tugendhaften Leben inspirierten. Chrysologus wurde wahrscheinlich um das Jahr 380 geboren und etwa 450 gestorben, doch genaue Lebensdaten sind nicht sicher überliefert. Seine Predigten legen besonderes Gewicht auf die Menschwerdung Christi und die Bedeutung der Barmherzigkeit Gottes. Überliefert ist, dass er sich stets darum bemühte, die Lehren des Glaubens für einfache Menschen zugänglich zu machen und Irrlehren seiner Zeit zu bekämpfen. Sein pastoraler Eifer und seine Redekunst brachten ihm schon früh hohe Wertschätzung ein – sowohl in Ravenna als auch darüber hinaus. Papst Benedikt XIII. erhob ihn im 18. Jahrhundert zum Kirchenlehrer, um seine Bedeutung als theologischer Lehrer zu unterstreichen. Die Kirche feiert sein Gedächtnis, um an seine Rolle als Hirte und Verkündiger des Evangeliums zu erinnern sowie an seinen Einsatz für die Reinheit und Klarheit des christlichen Glaubens. Petrus Chrysologus ist auch ein Beispiel für die Macht des gesprochenen Wortes, das Herzen bewegen und Gemeinde formen kann.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Wie der Ton in der Hand des Töpfers, so seid ihr in meiner Hand » — Jr 18, 1-6

Wort des Herrn, das an Jeremia erging:
„Steh auf, geh hinab zum Haus des Töpfers;
dort will ich dich meine Worte hören lassen.“
Also ging ich zum Haus des Töpfers hinunter.
Er arbeitete gerade an der Töpferscheibe.
Das Gefäß, das er aus Ton machte,
misslang ihm.
Da begann er von Neuem und formte daraus ein anderes Gefäß,
wie es dem Töpfer gefiel.
Da erging das Wort des Herrn an mich:
„Haus Israel, kann ich nicht auch so mit euch verfahren
wie dieser Töpfer?“
– Spruch des Herrn.
Ja, wie der Ton in der Hand des Töpfers,
so seid ihr in meiner Hand, Haus Israel!“

         – Wort des Herrn.

Ps 145 (146), 1-2, 3-4, 5-6ab

Lobe den Herrn, meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
meinen Gott singen, solange ich bin.

Verlasst euch nicht auf Fürsten,
auf Menschen, die retten doch nicht können!
Ihr Geist entweicht, sie kehren zurück zur Erde;
an diesem Tag sind all ihre Pläne zunichte.

Selig, wer Hilfe findet beim Gott Jakobs,
wer seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt,
er, der Himmel und Erde gemacht hat,
dan das Meer und alles, was darin ist!

« Man sammelt in Körben, was gut ist, und wirft fort, was nichts taugt » — Mt 13, 47-53

In jener Zeit
sagte Jesus zu den Menschenmengen:
„Mit dem Himmelreich ist es auch wie mit einem Netz,
das ins Meer geworfen wird
und allerlei Fische zusammenbringt.
Wenn es voll ist, ziehen es die Fischer ans Ufer,
setzen sich hin,
sammeln das Gute in Körbe,
und werfen weg, was nichts taugt.
So wird es auch am Ende der Welt sein:
die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten trennen
und sie in den Ofen werfen:
da wird Heulen und Zähneknirschen sein.“

    „Habt ihr das alles verstanden?“
Sie antworteten ihm: „Ja.“
Da sagte Jesus zu ihnen:
„Deshalb gleicht jeder Schriftgelehrte,
der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist,
einem Hausherrn,
der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.“

    Als Jesus diese Gleichnisse beendet hatte,
verließ er diese Gegend.

         – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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