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5. September

Liturgische Farbe : Grün

Hl. Teresa von Kalkutta

Nicht gebotener Gedenktag

Samstag, 22. Woche im Jahreskreis


Hl. Teresa von Kalkutta, besser bekannt als Mutter Teresa, wurde im späten 20. Jahrhundert zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der katholischen Kirche. Geboren 1910 in Skopje, widmete sie ihr Leben den Ärmsten der Armen und gründete 1950 die Kongregation der "Missionarinnen der Nächstenliebe" in Kalkutta (Indien). Ihr Engagement für die Menschen am Rand der Gesellschaft, besonders für Sterbende, Waisenkinder, Leprakranke und Obdachlose, machte sie weltweit bekannt und berührte Millionen. Besonders betonte sie das Prinzip, jedem Menschen unabhängig von Religion oder Herkunft eine unbedingte Würde zuzuerkennen, da sie in jedem das Antlitz Christi sah. Für ihr Wirken erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1979 den Friedensnobelpreis. Trotz der Bewunderung für ihr Wirken gab es auch kontroverse Stimmen, die Aspekte ihrer Arbeit oder ihrer Strenge in Frage stellten. In ihrem spirituellen Leben zeigte sie eine tiefe Verbundenheit mit Christus, auch durch Zeiten großer innerer Dunkelheit und Zweifel hindurch, die sie ausdauernd in Treue lebte. Papst Franziskus sprach sie 2016 heilig, als Vorbild tätiger Nächstenliebe – ein Zeugnis der Hoffnung und Barmherzigkeit im modernen Zeitalter.

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Fragen zu Hl. Teresa von Kalkutta (Novus Ordo Missae)

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

Lesung1 Co 4, 6b-15

Brüder,
    lernt an Apollos und mir selbst,
nicht über das hinauszugehen, was geschrieben steht,
damit keiner von euch sich überheblich aufspielt,
indem er für den einen gegen den anderen Partei ergreift.
    Wer hat dich denn ausgezeichnet?
Hast du etwas, das du nicht empfangen hast?
Und wenn du es empfangen hast,
warum rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?
    Ihr seid ja schon satt, ihr seid schon reich,
ihr seid schon Könige geworden, und das ohne uns!
Ach, wenn ihr doch wirklich Könige geworden wäret,
damit auch wir mit euch Könige sein könnten!
    Uns Apostel aber,
scheint es mir, hat Gott als Letzte dargestellt,
wie zum Tod bestimmt,
den wir sind der Welt zum Schauspiel geworden,
den Engeln und den Menschen.
    Wir sind Toren um Christi willen,
ihr aber seid klug in Christus;
wir sind schwach,
ihr aber seid stark;
ihr seid geehrt,
wir aber sind verachtet.
    Bis jetzt leiden wir Hunger und Durst,
es fehlt uns am Nötigsten, wir werden misshandelt,
wir haben keine feste Bleibe,
    wir arbeiten mühevoll mit unseren Händen.
Man beleidigt uns,
wir segnen.
Man verfolgt uns,
wir ertragen es.
    Man verleumdet uns,
wir trösten.
Bis jetzt sind wir gleichsam
der Abschaum der Welt, der Auswurf der Menschheit.
    Ich schreibe euch das nicht, um euch zu beschämen,
sondern um euch als meine geliebten Kinder zurechtzuweisen.
    Denn habt ihr auch zehntausend Erzieher in Christus,
ihr habt nicht viele Väter:
denn durch die Verkündigung des Evangeliums
habe ich euch in Christus Jesus das Leben gegeben.

            – Wort des Herrn.

PsalmPs 144 (145), 17-18, 19-20, 21

Der Herr ist gerecht auf all seinen Wegen,
treu in allem, was er tut.
Nahe ist er allen, die ihn anrufen,
allen, die ihn aufrichtig anrufen.

Er erfüllt das Verlangen derer, die ihn fürchten;
er hört ihr Schreien: er rettet sie.
Der Herr behütet alle, die ihn lieben,
do er vernichtet alle Frevler.

Mein Mund verkünde das Lob des Herrn!
Sein heiliger Name, ihn preise alles Fleisch
immer und ewig!

EvangeliumLc 6, 1-5

An einem Sabbat ging Jesus durch die Felder;
seine Jünger rissen Ähren ab und aßen sie,
nachdem sie sie mit den Händen zerrieben hatten.
    Da sagten einige Pharisäer:
„Warum tut ihr,
was am Sabbat nicht erlaubt ist?“
    Jesus antwortete ihnen:
„Habt ihr nicht gelesen, was David tat,
als ihn und seine Begleiter der Hunger plagte?
    Er ging in das Haus Gottes,
nahm die Schaubrote, aß davon
und gab auch seinen Begleitern,
obwohl nur die Priester sie essen dürfen.“
    Und er sagte zu ihnen:
„Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.“

            – Evangelium, Wort des Herrn.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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