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Der Heilige des Tages · 7. August

Hl. Sixtus II. und Gefährten

Freitag, 18. Woche im Jahreskreis

Liturgische Farbe : Grün


Am 7. August gedenkt die Kirche des heiligen Papstes Sixtus II. und seiner Gefährten, die als Märtyrer verehrt werden. Sixtus II. war Bischof von Rom in einer Zeit schwerer Verfolgung unter Kaiser Valerian (Mitte des 3. Jahrhunderts). Im Jahre 258 wurde ein kaiserliches Edikt erlassen, das gezielt auf die Hinrichtung von Bischöfen, Priestern und Diakonen abzielte. Sixtus II. wurde bei einer geheimen Eucharistiefeier in den Katakomben festgenommen und unmittelbar hingerichtet. Mit ihm starben auch mehrere Diakone, von denen besonders der hl. Laurentius hervorgehoben wird, der wenige Tage später das Martyrium erlitt.

Diese Märtyrer werden geehrt, weil sie unbeirrbar an ihrem Glauben festhielten und ihre Berufung auch angesichts des Todes nicht verleugneten. Ihr Opfer prägte nicht nur die Kirche der frühen Jahrhunderte, sondern steht auch heute als Zeugnis für Treue und Hoffnung. Der Kult um Sixtus II. entwickelte sich rasch; in vielen römischen Katakomben und Kirchen finden sich antike Hinweise auf seine Verehrung. Die historische Überlieferung zu Details seines Lebens ist begrenzt, doch bleibt der Eindruck der Standhaftigkeit und Liebe zu Christus dominierend. Ihr Gedenktag bestärkt Gläubige, sich auch in schwierigen Situationen am Evangelium zu orientieren und Kraft aus dem Beispiel der Märtyrer zu schöpfen.

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Regionale Besonderheiten

  • BelgienHl. Juliana von Mont-Cornillon, Jungfrau

Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Wehe der blutbefleckten Stadt » — Na 2, 1.3 ; 3, 1-3.6-7

Siehe auf den Bergen
die Schritte des Boten, der Frieden verkündet.
Feiere deine Feste, o Juda,
erfülle deine Gelübde,
denn der Böse wird nicht mehr über dich ziehen:
er ist völlig vernichtet.
    Der Herr kehrt zurück.
Mit ihm die Pracht Jakobs,
wie die Israels,
während die Plünderer sie geplündert haben
und ihre Weinberge verwüstet haben.

        Wehe der blutbefleckten Stadt,
ganz voll Lüge, voller Raub,
die nie von ihrer Beute ablässt.
    Hört! Peitschen knallen,
    das Dröhnen der Räder,
Galoppierender Pferde,
    das Rollen der Wagen!
    Reiter, die heranstürmen,
    flackernde Schwerter,
    blinkende Speere!
Zahllose Verwundete,
    Berge von Toten,
Leichen, soweit das Auge reicht!
    Man stolpert über Leichen!
    Ich werde Entsetzliches über dich bringen,
dich entehrten, dich zur Schau stellen.
    Alle, die dich sehen, fliehen und sagen:
« Ninive ist verwüstet! Wer wird sie beklagen? »
Wo soll ich dir Tröster finden?

            – Wort des Herrn.

Dt 32, 35cd-36ab, 39abcd, 41

« Ja, nahe ist der Tag ihres Unheils,
unmittelbar das Geschick, das sie erwartet. »
Denn der Herr wird seinem Volk Recht verschaffen,
er wird Mitleid mit seinen Knechten haben.

« Erkennt doch: Jetzt bin ich es, ich allein;
kein anderer Gott existiert neben mir;
ich bin es, der tötet und lebendig macht,
habe ich verwundet, so heile ich auch.

« Wenn ich den Blitz meines Schwertes wetze,
wenn meine Hand das Urteil ergreift,
werde ich Rache an meinen Gegnern nehmen,
und es meinen Feinden vergelten. »

« Was kann der Mensch als Gegenwert für sein Leben geben? » — Mt 16, 24-28

In jener Zeit
    sprach Jesus zu seinen Jüngern:
« Will jemand mir nachfolgen,
verleugne er sich selbst,
nehme sein Kreuz auf sich
und folge mir nach.
    Denn wer sein Leben retten will
wird es verlieren,
wer aber sein Leben meinetwegen verliert,
wird es finden.
    Welchen Vorteil hätte nämlich ein Mensch,
wenn er die ganze Welt gewinnt,
wenn er doch sein Leben einbüßt?
Oder was kann ein Mensch als Gegenwert für sein Leben geben?
    Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln kommen
in der Herrlichkeit seines Vaters;
dann wird er jedem vergelten nach seinem Tun.

    Amen, ich sage euch:
unter denen, die hier stehen,
wird es einige geben, die den Tod nicht schmecken werden,
bis sie den Menschensohn gesehen haben,
wie er in sein Reich kommt. »

            – Verkünden wir das Wort Gottes.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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