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Der Heilige des Tages · 7. Juli

Werktag der 14. Woche im Jahreskreis

Wochentag

Liturgische Farbe : Grün


Am 7. Juli wird im liturgischen Kalender der katholischen Kirche kein spezifischer Heiliger oder festlicher Gedenktag gefeiert, sondern es handelt sich um einen gewöhnlichen Werktag (Feria) der 14. Woche im Jahreskreis. Während solcher Werktage steht die Lesung der Heiligen Schrift und das tägliche Gebet im Mittelpunkt: Die Kirche lädt die Gläubigen besonders dazu ein, auf die Worte aus der Bibel im Zusammenhang des normalen Alltags zu hören und diese im eigenen Leben wirksam werden zu lassen.

Die Werktage im Jahreskreis bieten Raum für eine vertiefte geistliche Erfahrung, da sie nicht von den großen Festen oder Heiligen geprägt sind. Gerade in dieser Schlichtheit erinnert die Liturgie daran, dass die Nachfolge Christi nicht nur in besonderen Momenten, sondern vor allem im Alltag gelebt wird. Die liturgische Farbe Grün symbolisiert Wachstum, Hoffnung und das kontinuierliche Reifen im Glauben. An solchen Tagen feiert die Kirche das alltägliche Wirken Gottes mitten im normalen Leben der Menschen. Diese Zeiten ermutigen ganz besonders zur Treue im Gebet, zum engagierten Hören des Wortes Gottes und zu Werken der Nächstenliebe.

So wird auch am 7. Juli die Messe wie an anderen Werktagen gefeiert: Gläubige sind eingeladen, ihre Alltagserfahrungen mit Gott zu teilen, Ermutigung im Glauben zu suchen und ihre Beziehung zu Christus im gewöhnlichen Lebensrhythmus zu vertiefen. Die Kirche zeigt so: Jeder Tag ist eine Gelegenheit, das Evangelium zu leben und Gottes Liebe im Alltag zu entdecken.

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Der liturgische Tag

Lesungen der Messe

« Sie haben Wind gesät, sie werden Sturm ernten » — Os 8, 4-7.11-13

So spricht der Herr:
    Die Söhne Israels haben Könige eingesetzt, ohne mich zu fragen,
sie haben Fürsten ernannt ohne mein Einverständnis;
mit ihrem Silber und ihrem Gold haben sie sich Götzen gemacht.
Sie werden vernichtet werden.
    Ich verwerfe dein Kalb, Samaria!
Mein Zorn hat sich gegen deine Kinder entflammt.
Werden sie sich immer weigern, zur Unschuld zurückzukehren?
    Dieses Kalb ist das Werk Israels,
ein Handwerker hat es gemacht,
es ist kein Gott;
dieses Kalb von Samaria wird in Stücke zerbrochen.
    Sie haben Wind gesät,
und sie werden Sturm ernten.
Die Ähre wird kein Korn bringen;
wenn es Korn gäbe,
wird es kein Mehl geben;
und wenn es welches gäbe,
wird es von Fremden verzehrt werden.
    Ephraim hat die Altäre vervielfacht, um die Sünde zu sühnen;
diese Altäre dienen ihm jedoch nur zum Sündigen.
    Auch wenn ich ihm alle Bestimmungen meines Gesetzes schriftlich gebe,
hält er sie für ein fremdes Gesetz.
    Sie bringen Opfer dar, um mir zu gefallen,
und sie essen das Fleisch davon,
aber der Herr hat kein Gefallen daran.
Im Gegenteil, er sieht darin die Erinnerung an all ihre Schuld,
er zählt ihre Sünden.
Darum sollen sie nach Ägypten zurückkehren!

            – Wort des Herrn.

Ps 113b (115), 3-4, 5-6, 7ab.8, 9-10

Unser Gott ist im Himmel;
er tut alles, was er will.
Ihre Götzen: Gold und Silber,
Werk menschlicher Hände.

Sie haben einen Mund und sprechen nicht,
Augen und sehen nicht,
Ohren und hören nicht,
Nasen und riechen nicht.

Ihre Hände können nicht greifen,
ihre Füße nicht gehen,
Wie sie sollen alle werden, die sie machen,
und alle, die auf sie vertrauen.

Israel, setze dein Vertrauen auf den Herrn:
Er ist Hilfe und Schild!
Haus Aaron, setze dein Vertrauen auf den Herrn:
Er ist Hilfe und Schild!

« Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter » — Mt 9, 32-38

In jener Zeit
    brachte man zu Jesus
einen Besessenen, der stumm war.
    Als der Dämon ausgetrieben war,
konnte der Stumme sprechen.
Die Mengen staunten und sagten:
„So etwas ist in Israel noch nie geschehen!“
    Die Pharisäer aber sagten:
„Durch den Anführer der Dämonen
treibt er die Dämonen aus.“

    Jesus zog durch alle Städte und Dörfer,
lehrte in ihren Synagogen,
verkündete das Evangelium vom Reich
und heilte jede Krankheit und jedes Leiden.
    Als er die Menschenmengen sah, hatte er Mitleid mit ihnen,
weil sie müde und erschöpft waren
wie Schafe ohne Hirten.
    Da sagte er zu seinen Jüngern:
„Die Ernte ist groß,
aber es gibt nur wenige Arbeiter.
    Bittet also den Herrn der Ernte,
dass er Arbeiter für seine Ernte sende.“

            – Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.

Liturgische Texte: © AELF — aelf.org

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